Foto Theatersaal: Andreas Secci
Das IRCAM ermöglicht den Komponist:innen, die Grenzen kompositorischer Vorstellungskraft zu völlig neuen Horizonten zu verschieben. Isabel Mundry wird damit die Welt im Kopf und die Welt als Resonanzraum wie Koordinaten einer vollumfasslichen Klangerfahrung setzen; Márton Illés hingegen spitzt die Kraft und Energie der einzelnen Klänge auf eine Maximalschärfe zu. Neben den beiden Uraufführungen steht Seltene Erde: alchimia communicationis von Chaya Czernowin auf dem Programm. Das Stück erschließt in seiner sich stetig und rasch verändernden Form, geerdet von einem Kontrabass-Solo, die vielen (tragischen) Dimensionen der Ausbeutung seltener Erden, jene Bodenmineralien, die in unseren heutigen Kommunikationstechnologien Verwendung finden.
