Zum Gemeinwohl ! 20 Frauen animieren ein europäisches Gespräch über die Zukunft der Welt
Filmstill, © Ana Nedeljković — The Happiness Machine
Filmstill, © Andrea Schneider — Generator / Operator
Filmstill, © Elizabeth Hobbs — Die Flunder
Filmstill, © Eni Brandner — PANTOPOS
Filmstill, © Joanna Kożuch — Music Box
Filmstill, © Michelle Kranot — Suggestion of Least Resistance
Filmstill, © Rebecca Blöcher — Lickalike
Filmstill, © Samantha Moore — Bloomers
Filmstill, © Susi Jirkuff — Vermessung der Distanz
Filmstill, © Vessela Dantcheva — Hierarchy Glitch


Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen.
(Christian Felber, Gemeinwohl-Ökonomie, Piper, Neuauflage 2018)

In zehn Animationsfilmen und zehn neuen Kompositionen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem zur Diskussion. Ausgangspunkt ihrer Auseinandersetzung ist ein am 17. September 2015 mit einer Stimmenmehrheit von 90% gefasster Beschluss des Sozial- und Wirtschaftsausschusses der Europäischen Union, der die Gemeinwohl-Ökonomie des österreichischen Autors Christian Felber als „ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell für den sozialen Zusammenhalt“ bezeichnet und empfiehlt, dieses Konzept „sowohl in den europäischen als auch die einzelstaatlichen Rechtsrahmen“ aller Mitgliedsstaaten aufzunehmen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere persönlichen Beziehungen gelingen lassen: Rücksicht, Vertrauen, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Das Modell sieht eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Wirtschaftsleben vor. Die aktuellen Gesetze fördern und belohnen das egoistische Streben nach grenzenlosem Gewinn, rücksichtslosen Verbrauch von Ressourcen und eine auf Verdrängung ausgerichtete Konkurrenz. In Zukunft sollen die Wirtschaftsgesetze Rücksichtnahme auf das Gemeinwohl, Kooperation und den schonenden Umgang mit der Umwelt begünstigen. Unternehmen werden für gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit belohnt. Kon(tra)kurrenz ist erlaubt und möglich, bringt aber jene Nachteile, welche auf Grund der aktuellen Rechtslage mit gemeinwohlorientiertem und kooperativem Agieren in der Wirtschaft verbunden sind.

Musik und Filme für das Projekt entstehen in enger Zusammenarbeit von jeweils zwei Künstlerinnen, neue Wege in der Interaktion zwischen Leinwand und Ensemble eröffnen zusätzliche Räume für Reflexion und Partizipation, lassen Film und Musik zuweilen auch getrennte Wege gehen und zerlegen die im Musikfilm im Regelfall miteinander verschmolzenen Kunstformen, um sie in neuer Form zusammenzuzufügen.

Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie


Zum Gemeinwohl ! – Die Filme und die Kompositionen

Zum Gemeinwohl ! ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bang, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.


 

Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen.
(Christian Felber, Gemeinwohl-Ökonomie, Piper, Neuauflage 2018)

4 Mai 2019
20.00 Uhr
Hamburg, Elbphilharmonie Internationales Musikfest Zum Gemeinwohl ! 20 Frauen animieren ein europäisches Gespräch über die Zukunft der Welt

In zehn Animationsfilmen und zehn neuen Kompositionen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem zur Diskussion.

Film / Musik
Michelle Kranot / Iris ter Schiphorst — Suggestion of Least Resistance
Samantha Moore / Malin Bång — Bloomers

Rebecca Blöcher / Eva Reiter — Lickalike

Eni Brandner / Misato Mochizuki — PANTOPOS

Elizabeth Hobbs / Carola Bauckholt — Die Flunder

Andrea Schneider / Marianthi Papalexandri-Alexandri — Generator / Operator

Joanna Ko
żuch / Ying Wang — Music Box
Susi Jirkuff / Joanna Bailie —
Vermessung der Distanz
Vessela Dantcheva / Electric Indigo — Hierarchy Glitch

Ana Nedeljković / Hanna Hartman — The Happiness Machine

Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie



Die Künstlerinnen über ihre Werke:
Zum Gemeinwohl ! — Die Filme und die Komponistinnen


Zum Gemeinwohl ! ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bang, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

4 März 2019
19.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Großer Saal AugenSchein Zum Gemeinwohl ! 20 Frauen animieren ein europäisches Gespräch über die Zukunft der Welt 10 x EA

Einen frischen Blick auf das scheinbar Unabänderliche wirft man am besten mit dem Gehör. Das internationale Wirtschaftssystem auf dem Prüfstand der Musik.

Film / Musik
Michelle Kranot / Iris ter Schiphorst — Suggestion of Least Resistance EA
Samantha Moore / Malin Bång — Bloomers
EA
Rebecca Blöcher / Eva Reiter — Lickalike
EA
Eni Brandner / Misato Mochizuki — PANTOPOS
EA
Elizabeth Hobbs / Carola Bauckholt — Die Flunder
EA
Andrea Schneider / Marianthi Papalexandri-Alexandri — Generator / Operator
EA
Joanna Kożuch / Ying Wang — Music Box
EA
Susi Jirkuff / Joanna Bailie —
Vermessung der Distanz
EA
Vessela Dantcheva / Electric Indigo — Hierarchy Glitch
EA
Ana Nedeljković / Hanna Hartman — The Happiness Machine
EA

Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie



Vor dem Konzert:
Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören,
18.30 Uhr

Konzertzyklus 2018/19
AugenSchein

Die Künstlerinnen über ihre Werke:
Zum Gemeinwohl ! — Die Filme und die Komponistinnen


Zum Gemeinwohl ! ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bang, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

8 Februar 2019
19.00 Uhr
Stuttgart, Theaterhaus/T1 Eclat Festival Zum Gemeinwohl ! 20 Frauen animieren ein europäisches Gespräch über die Zukunft der Welt 10 x UA

In zehn Animationsfilmen und zehn neuen Kompositionen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem zur Diskussion.

Film / Musik
Michelle Kranot / Iris ter Schiphorst —Suggestion of Least Resistance UA
Samantha Moore / Malin Bång — Bloomers
UA
Rebecca Blöcher / Eva Reiter — Lickalike
UA
Eni Brandner / Misato Mochizuki — PANTOPOS
UA
Elizabeth Hobbs / Carola Bauckholt — Die Flunder UA
Andrea Schneider / Marianthi Papalexandri-Alexandri — Generator / Operator UA
Joanna Kożuch
/ Ying Wang — Music Box UA
Susi Jirkuff / Joanna Bailie — Vermessung der Distanz UA
Vessela Dantcheva / Electric Indigo — Hierarchy Glitch UA
Ana Nedeljković / Hanna Hartman — The Happiness Machine
UA

Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi

Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie



Die Künstlerinnen über ihre Werke:
Zum Gemeinwohl ! — Die Filme und die Komponistinnen


Zum Gemeinwohl ! ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bang, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

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