Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören

© Albert Mayr für das Klangforum Wien, 2017

Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Zykluskonzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

Nicht, dass Neue Musik erklärt werden müsste. Nein. Muss sie nicht.

Und doch lässt sich im persönlichen Kontakt mit den KünstlerInnen, im Gespräch mit den KomponistInnen, dem Amalgam aus Person und Werk näher kommen. Wir haben das Glück, dass die meisten KomponistInnen, deren Musik wir spielen, noch sehr lebendig sind und uns diese Möglichkeit bieten.

Dabei leitet uns das Interesse, einerseits tiefer in den jeweiligen individuellen Klangkosmos einer Komponistin/ eines Komponisten vorzudringen, andererseits kennenzulernen, wie andere Menschen Musik hören. Was und worauf hören sie? Was ist ihnen wichtig, und warum? Welche Rolle spielen Gefühl, Sinnlichkeit, Verstehen, kurz: In welchen Kategorien bewegt sich ihr Zuhören?

Fremden Höreinstellungen zu begegnen, eröffnet stets die Möglichkeit, sich aus vertrauten Hörmustern hinauszubewegen und die Welt der eigenen Wahrnehmung zu erweitern. Ein Schritt ins Unbekannte.

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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Zykluskonzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

10 Mai 2019
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
Abonnement Freier Eintritt

Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

8 April 2019
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

4 März 2019
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Großer Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

13 Januar 2019
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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11 Dezember 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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25 Oktober 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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29 September 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal AugenSchein Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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7 Mai 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

Sophie Schafleitner spricht gemeinsam mit Schlagzeuger Lukas Schiske und Fagottistin Lorelei Dowling über das neu für das Klangforum Wien komponierte Werk von Liza Lim. Dabei werden die MusikerInnen Fragmente des Stücks sowie spezielle Erweiterungen und beinahe Neuerfindungen von Instrumenten vorstellen, die auf Anregung der Komponistin hier zum ersten Mal erprobt werden.

12 April 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

Gerald Preinfalk erklärt die Besonderheit in Bernhard Langs Komposition: eine spezielle Art von Obertonharmoniken, die beim voneinander unabhängigen Rhythmisieren bestimmter Tonabläufe beider Hände entsteht. Von Freejazzsaxophonisten wie Evan Parker bereits erprobt, aber erstmalig von Bernhard Lang notiert. Weiters stellt er die große Schwester des Saxophons – das Tubax – vor, das in Lukas Königs Stück zum Einsatz kommt, ein tiefes Instrument, auf dem das Spiel mit Obertonreihen mächtig klingt. Lukas König erläutert seine Komposition Stereogram1 und die darin eingesetzten elektronischen Musikinstrumente.

16 März 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Großer Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

bachs blödes gesicht, guidos hand and motokiyos hals.
Zur Anatomie meiner Musik.


Klaus Lang erläutert klingend mit einigen Musikern des Klangforum Wien seine Musik. Dabei bespielt er die riesige Orgel des Großen Saales sowie deren Miniatur-Gegenstück in Taschenformat. Spannungsfeld: Notation-Klang, Geräusch-Tonhöhenordnungen, Improvisation-Komposition, Tradition-Gegenwart, europäisch und außereuropäisch.
Leitung: Björn Wilker

15 Januar 2018
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

Schichtaufnahme Ionisation
Ionisation für 13 Schlagzeuger dauert ca. 7,5 Minuten. Edgard Varèse benutzt für diese äußerst detailreiche Komposition ein für das Entstehungsjahr 1934 sehr großes Instrumentarium. In den Fremden Ohren dehnen wir das Stück auf 25 Minuten, wobei wir einzelne Schichten isolieren und diese dann nach und nach wieder zusammensetzen. Das Ohr hat genug Zeit die Vielschichtigkeit des Stückes bewusst wahrzunehmen. (Björn Wilker)

11 Dezember 2017
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Mitglieder des Klangforum Wien stellen unmittelbar vor den Konzerten auf unorthodoxe Weise ihren sehr persönlichen Zugang zur Musik des jeweiligen Abends vor. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen wir, was uns begeistert.

Benedikt Leitner, Cellist des Klangforum Wien, geht im Gespräch mit den anwesenden Komponisten der Frage nach, was nationale Grenzen in der Musik heute bedeuten und ob es solche Grenzen überhaupt gibt.

 

5 November 2017
18.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Großer Saal grenz.wert Fremde fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Die „Fremden Ohren”, mit denen wir uns seit der vergangenen Saison eine Stunde vor dem Konzertbeginn einhören, sind diesmal noch fremder: Das Ensemble hat mit Bertl Mütter – Musiker, Komponist und Autor – erstmals einen Gast zur Gestaltung der halben Stunde eingeladen. Bertl Mütter, so viel darf gesagt werden, ist einer der liebenswertesten, vielseitigsten und witzigsten unserer Musikerfreunde. Über seine eigene Musik sagt er auf seiner sehr besuchenswerten Website www.muetter.at: „Vielleicht, ein Vorschlag zur Güte, könnte man meine Musik Slow Food für die Ohren nennen: Sie will, mitstaunend, entdeckt werden.”
(SH)

15 September 2017
18.00 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal grenz.wert Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
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Seit der vergangenen Konzertsaison 2016/2017 eröffnen Mitglieder des Klangforum unter dem Titel Fremde Ohren die Konzerte ihres Zyklus mit kleinen, sehr persönlich gestalteten Hörreflexionen und Ausblicken auf das Kommende. Ihren neuen Zyklus werden die MusikerInnen mit einem kleinen Sonderkonzert zu Ehren von Peter Oswald eröffnen, der am 3. August 2017 vollkommen überraschend gestorben ist. Peter Oswald war in den für das Klangforum Wien entscheidenden Jahren 1992 – 1997 Intendant des Ensembles.

In der konzertanten Feierstunde, die bereits um 18 Uhr beginnen wird, werden Freunde und Weggefährten über Peter Oswald sprechen. Sylvain Cambreling wird Beat Furrers erstes großes Ensemblewerk, Studie 2 - á un moment de terre perdue, dirigieren. Peter Oswald hat dieses 1990 entstandene Stück seines Freundes international auf den Weg gebracht und für Aufführungen in Europa, in Rußland und Japan Sorge getragen.

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