© Agata Zubel

Agata Zubel — Cleopatra's Songs

Inspiriert von
- einer Zeit, an die niemand sich mehr erinnern kann.
- einer Liebe, die Historiker hinter dem Zynismus merkantiler Interpretationen verbergen;
- einer Legende, die sich als stärker erweist als die Geschichte;
- den Worten einer Dichterin, die IHRE Lebensgeschichte in die wunderbarsten Verse fasste;
- einem Land, das heute im Meer versunken liegt, aber mit seiner Pracht immer noch unsere Phantasie beflügelt;
- und, schließlich, von der Frau SELBST – einer Königin und Göttin – klug, gebieterisch, charismatisch, mutig, extravagant, scharfsinnig, zäh, eloquent; voll Energie, berühmt für ihre Tapferkeit, Weisheit, ihren Ehrgeiz und ihre Entschlossenheit; stolz und unbeugsam, reich, eigensinnig und verwöhnt – einfach unvergleichlich.
Jedoch: ihr wahres Bild – wie auch ihr Klang – sind unwiederbringlich verloren.
Es gibt ganz vieles an ihr, was wir nicht verstehen. Dennoch – diese Lücken verstärken noch ihre mythische Anziehungskraft. Glanz und Größe. Persönlichkeit.
Und sie war eine Liebende – bis zum Schluss.
—Agata Zubel, 2017

 in Werke
27 April 2018
20.00 Uhr
Witten, Saalbau Witten, Festsaal Wittener Tage für neue Kammermusik Tension UA UA UA

Vito Zuraj — Tension UA
Agata Zubel — Cleopatra's Songs
UA
Yann Robin — Übergang
UA

Agata Zubel, Stimme
Dirigent: Emilio Pomàrico

Die KomponistInnen über ihre neuen Werke:
Vito Zuraj — Tension
Agata Zubel — Cleopatra's Songs
Yann Robin — Übergang

Das Konzert wird auf WDR live übertragen und kann nach der Sendung über den WDR 3 Konzertplayer 30 Tage lang nachgehört werden.

21 November 2018
19.30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal Wien Modern Erste Bank Kompositionspreis UA EA

Komponistin, Sängerin, Energiebündel und Ausnahmeerscheinung – Agata Zubel, die aktuelle Preisträgerin des Erste Bank Kompositionspreises 2018, steht an diesem Abend live auf der Bühne. Frei nach Shakespeare stellt sie mit ihrem ausdrucksstarken Monodram „Cleopatra’s Songs” eine starke Frauenpersönlichkeit in den Mittelpunkt des Abends.
Das Klangforum Wien bringt die Klopfzeichen von Friedrich Cerhas jüngstem Ensemblewerk „Kurzzeit” erstmals in Wien auf die Bühne. Eine große Uraufführung eröffnet den Abend, Wolfram Schurigs „fünf ostinati das vaterland zu besingen” nach Gedichten, mit denen die Schriftstellerin Daniela Danz der Frage nachspürt, was die Gesellschaft in Europa zusammenhält. (wien modern)

Agata Zubel — Cleopatra's Songs EA
Friedrich Cerha — Kurzzeit
Wolfram Schurig — fünf ostinati
UA

Agata Zubel, Sopran
Dirigent: Johannes Kalitzke

Mit freundlicher Unterstützung der SKE / austro mechana.




Der Komponist Wolfram Schurig über sein neues Werk:
Wolfram Schurig — fünf ostinati

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