Virusreplikation, CC BY-SA 3.0
Virusreplikation, CC BY-SA 3.0

Elisabeth Schimana — Virus #3.3

Der live-generierte elektronische Klangkörper ist Wirt und Wirtin, an den sich die Instrumentenklänge andocken, an den sie sich anpassen, in den sie hineindringen und den sie zu ihrer Replikation benützen. Es ist Kampf und Synthese der beiden Klangkörper. Gemeinsam bleiben sie am Leben.

7 Instrumente, etwa 50 Oszillatoren, 8 Ohrenpaare begeben sich in eine Feedbackschleife. Ich – die Elektronik – die Wirtin – die rekursive Steuereinheit – eine komplexe Maschine.

Wie kann ich mit einem Klangkörper wie einem Ensemble kommunizieren? In der Virusserie habe ich mich für die Sprache, die mir am nächsten ist, entschieden – live generierte Elektronik – Hören. Nein, keine Zucker- streusel drüberstreun, kein Effektieren, Unabdingbares – die Partitur.

Beide Körper sind hörbar. Die Virusserie ist eine Forschungsreise in die akustische Wahrnehmung, ein Aus- loten von Reaktionen unserer Hirne im Millisekundenbereich, ein Plädoyer für den akustischen Augenblick in höchster Präzision.

Und was hören Sie?

—Elisabeth Schimana, 2018

 in Werke
11 November 2018
19.00 Uhr
Wien, Semperdepot Wien Modern Virus #3.3 UA

Die Virusserie ist eine Forschungsreise in die akustische Wahrnehmung, ein Ausloten von Reaktionen unserer Hirne im Millisekundenbereich, ein Plädoyer für den akustischen Augenblick in höchster Präzision.

Elisabeth Schimana — Virus #3.3 UA

Die Komponistin Elisabeth Schimana über ihr neues Werk:
Elisabeth Schimana — Virus #3.3



wienmodern.at

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