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Klaus Lang — linea mundi.

Nach Marshall McLuhan ist die Natur des Mediums, durch das eine Nachricht übermittelt wird wichtiger, als die Bedeutung oder der Inhalt der Botschaft. Unsere Welt ist nicht nur so  wie wir sie wahrnehmen, sie ist das, wie wir sie wahrnehmen. Beethovens akustische Welt eines Komponisten hat sich kontinuierlich eingetrübt und verschwandet langsam hinter dicker und dicker werdenden akustischen Nebelschwaden. Doch parallel dazu ist eine neue Welt entstanden. Die bisherige Welt hat sich verwandelt oder sich konzentriert und kondensiert in eine neue Form: eine dünne Linie aus Graphit.

—Klaus Lang, 2019

 in Werke
13 November 2019
19.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal Wien Modern Erste Bank Kompositionspreis UA UA

Beginnend bei der diesjährigen Erste Bank Kompositionspreisträgerin Mirela Ivičević über weiße und schwarze Klangflächen bei Peter Ablinger bis hin zu Bernhard Langs Oper »Der Reigen« nach Arthur Schnitzler werden die Regler gerne einmal in extreme Bereiche von Dichte, Sättigung oder Lautstärke gedreht. Für junge Ensembles wie das Black Page Orchestra oder die Experimentalband schtum kann das fast schon als Erkennungszeichen dienen. Doch auch das RSO Wien und die Wiener Symphoniker gehen für Wien Modern 2019 in die Vollen. (Wien Modern)

Wojtek Blecharz — K’an
Lisa Streich — Sai ballare?
Raphael Cendo — Furia
Milica Djordjević — Rdja
Rebecca Saunders — Sole
Klaus Lang — linea mundi. UA
Mirela Ivičević* — SWEET DREAMS UA

Alex Lipowski, Schlagwerk
Dirigent: Bas Wiegers

*Mirela Ivičević ist mit dem Erste Bank Kompositionspreis 2019 ausgezeichnet worden.

Klaus Lang über sein neues Werk linea mundi. Kompositionsauftrag der Kölner Philharmonie (Köln Musik) im Rahmen des Non-Beethoven-Projekts für das Jahr 2020.

Mit freundlicher Unterstützung der

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