Uraufführung "Happiness Machine". Rezensionen vom ECLAT Festival

Im Stuttgarter Theaterhaus traf sich die musikalische Avantgarde, beim ECLAT Festival für Neue Musik. Das Klangforum Wien kam dieses Jahr mit einer Inszenierung, in der Filmwerke und Kompositionen, MusikerInnen und MitarbeiterInnen in persönlichen Testimonials Raum schafften für das Nachdenken und die öffentliche Diskussion über eine (menschen)gerechtere Wirtschaftsordnung.

10 musikalische Kurzfilme – eigenwillig, spielerisch, politisch. Das Ziel ist klar: eine gerechtere Gesellschaft. Miteinander statt Gegeneinander. (SWR)

© Klangforum Wien


Pressestimmen



Die prominenteste Position (...) nahm das Projekt „Happiness Machine“ ein, mit dem das Klangforum Wien Christian Felbers Modell der Gemeinwohl-Ökonomie skizziert – eine Theorie, die, kurz zusammengefasst, der kapitalistischen Konkurrenz die Forderung nach Kooperation entgegenstellt. Außerdem porträtiert das Ensemble sich in „Happiness Machine“ selbst. Und, unglaublich: Beides gelingt. (...) Wundervoll spielerische Film-Musik-Kooperationen aus dem Spannungsfeld von Einzelwesen und Gemeinschaft sind hier zu bestaunen, die spürbar aus einem Miteinander der beteiligten Künstlerinnen heraus entstanden. (Susanne Benda, Stuttgarter Zeitung, 11. Februar 2019)

(...) die kurzen Selbstdarstellungen der Mitglieder über ihren Alltag und ihr Denken: skurril, witzig, philosophisch.(...) Film, Musik und Selbstreflexion ergänzen sich immer besser, der Abend groovt sich ein – zwischen Skepsis und Aufbruch, Realität und Utopie. Alles kreist um die Frage: Wie wollen wir leben? (Otto Paul Burkhardt, Südwest Presse, 12. Februar 2019)

Die Idee, Filmemacherinnen und Komponistinnen gemeinsam einzuladen, sorgt für zehn stimmige Werke (...) Gleichzeitig ist die Musik sehr zugänglich, was auch am Klangforum Wien (musikalische Leitung: Konstantia Gourzi) liegt, das hier auf hohem Niveau musiziert. (Henrik Oerding, Süddeutsche Zeitung, 12. Februar 2019)

Die vergleichsweise kurzen Stücke von „Happiness Machine“ verhandeln die Themen Gemeinwohl und Gemeinschaft einmal konkret, wenn etwa in der Anonymität öder Großstädte die Menschen verschwinden; dann wieder abstrakt, wenn aus menschlichen Gesten ein organisches Netzwerk entsteht. (Ines Stricker, Deutschlandfunk, 11. Februar 2019)

Zehn überaus abwechslungsreiche und ästhetisch sehr unterschiedliche Kurzfilme. (...) Mit (selbst-)kritischen und nachdenklichen Stellungnahmen traten Intendant, Musiker, Techniker und Marketing-Beauftragte zwischen den Kurzfilmen vors Publikum. (...) die große Authentizität machte es zu einem zentralen Ereignis im diesjährigen Eclat-Festival. (Elisabeth Schwind, Südkurier, 11. Februar 2019)

(….) das Klangforum Wien bietet keine esoterischen Glücksformeln, sondern verhandelt die Realität. Wie leben wir und wie wollen wir leben? (Sabine Willkop, Kunscht!, SWR, 7. Februar 2019)

 in Review
4 März 2019
19.30 Uhr
Wien, Wiener Konzerthaus, Großer Saal AugenSchein Happiness Machine. 3 Stunden Glück mit dem Klangforum Wien 10 x EA

In zehn Animationsfilmen, zehn neuen Kompositionen und zehn Monologen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten und MusikerInnen sowie MitarbeiterInnen des Klangforum Wien, eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem zur Diskussion.




Matthias Meinharter — Tiki Tiki Men
Elizabeth Hobbs/Carola Bauckholt — Die Flunder
Sven Hartberger
Rebecca Blöcher/Eva Reiter — Lickalike

Gerald Preinfalk
Eni Brandner/Misato Mochizuki — PANTOPOS

Vera Fischer
Joanna Kożuch/Ying Wang — Music Box

Andreea Dosa
Samantha Moore/Malin Bång — Bloomers


Vera Fischer
Vessela Dantcheva/Electric Indigo — Hierarchy Glitch

Christoph Walder
Ana Nedeljković/Hanna Hartman — The Happiness Machine

Andreas Eberle
Susi Jirkuff/Joanna Bailie — Vermessung der Distanz
Mikael Rudolfsson

Andrea Schneider/Marianthi Papalexandri-Alexandri — Generator/ Operator

Anders Nyqvist
Michelle Kranot/Iris ter Schiphorst — Suggestion of Least Resistance


Klangforum Wien
Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Inszenierung: Jacqueline Kornmüller
Dramaturgie: Peter Wolf
Musikalische Dramaturgie: Uli Fussenegger, Krassimir Sterev

Klangregie: Peter Böhm & Markus Urban
Filmprojektion: Martin Repka


Vor dem Konzert:
Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören,
18.30 Uhr

Konzertzyklus 2018/19
AugenSchein

Die Künstlerinnen über ihre Werke:
Happiness Machine — Die Filme und die Komponistinnen


Happiness Machine ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women.
Gefördert von Kulturabteilung der Stadt Wien und Bundeskanzleramt Österreich mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bång, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Die Videoprojektionen für „Happiness Machine“ wurden mit der von Mark Coniglio programmierten Software Isadora realisiert.

4 Mai 2019
20.00 Uhr
Hamburg, Elbphilharmonie, Kleiner Saal Internationales Musikfest Happiness Machine. 3 Stunden Glück mit dem Klangforum Wien

In zehn Animationsfilmen, zehn neuen Kompositionen und zehn Monologen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten und MusikerInnen sowie MitarbeiterInnen des Klangforum Wien, eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen Wirtschaftssystem zur Diskussion.




Matthias Meinharter — Tiki Tiki Men
Elizabeth Hobbs/Carola Bauckholt — Die Flunder
Sven Hartberger
Rebecca Blöcher/Eva Reiter — Lickalike

Gerald Preinfalk
Eni Brandner/Misato Mochizuki — PANTOPOS

Vera Fischer
Joanna Kożuch/Ying Wang — Music Box

Andreea Dosa
Samantha Moore/Malin Bång — Bloomers


Vera Fischer
Vessela Dantcheva/Electric Indigo — Hierarchy Glitch

Christoph Walder
Ana Nedeljković/Hanna Hartman — The Happiness Machine

Mikael Rudolfsson
Susi Jirkuff/Joanna Bailie — Vermessung der Distanz

Andrea Schneider/Marianthi Papalexandri-Alexandri — Generator/ Operator

Andreas Eberle
Michelle Kranot/Iris ter Schiphorst — Suggestion of Least Resistance

Anders Nyqvist
Rebecca Saunders — Sole


Klangforum Wien
Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Inszenierung: Jacqueline Kornmüller
Dramaturgie: Peter Wolf
Musikalische Dramaturgie: Uli Fussenegger, Krassimir Sterev

Klangregie: Peter Böhm & Markus Urban
Filmprojektion: Martin Repka

 

Zusatzveranstaltung
Gemeinwohl-Ökonomie - was steckt hinter dem "Wirtschaftsmodell mit Zukunft“?
18.30 - 19.15 Uhr, Elbphilharmonie - Kaistudio 1, Hamburg


Die Künstlerinnen über ihre Werke:
Happiness Machine — Die Filme und die Komponistinnen

Happiness Machine ist ein Projekt von Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou Vienna in Kooperation mit Tricky Women.
Gefördert von Kulturabteilung der Stadt Wien und Bundeskanzleramt Österreich mit besonderer Förderung aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes und von Interfaces / Creative Europe Programme of the European Union.
Die Kompositionsaufträge an Iris ter Schiphorst, Malin Bång, Eva Reiter, Carola Bauckholt und Marianthi Papalexandri-Alexandri werden finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Die Videoprojektionen für „Happiness Machine“ wurden mit der von Mark Coniglio programmierten Software Isadora realisiert.

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