"Happiness Machine" im Wiener Konzerthaus — Rezensionen


Mit dem Klangforum auf der Suche nach dem guten Leben: "Happiness Machine", ein gelungener bunter musikalischer Abend.
(Die Presse)

© ORF.at


Pressestimmen

In dem von Tricky Women, dem Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte und Amour Fou organisierten Projekt wird in zehn sehr unterschiedlichen Musikfilmen die visionäre Kraft beschworen, die aus einer Haltung der Kooperation und nicht Konkurrenz - zwischen Menschen entsteht. (Günter Pscheider, Ray Filmmagazin, 03/19)


Fantastisch! Überhaupt kommt man kaum aus dem Staunen, welch neues Sehen die Künstlerinnen aus Kunst, Film und Digitalisierung eröffnen und wie die neuen Trickfilme mit der neuen Musik - fast alle Werke tragen die Jahreszahl 2019 - zum lukullischen ästhetischen Erlebnis werden. (...) Und Schauen, Hören, Spüren, Schmunzeln und Weiterdenken werden aufs Feinste angeregt. (Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten, 6. März 2019)

Filmstill, © Elizabeth Hobbs — Die Flunder


Es wurde ein opernhaft bunter Abend im naturgemäß kinodunklen Saal, das musikalisch-theatralisch durchdrungene Dokument eines sympathischen Strebens nach dem guten, richtigen, nicht egoistischen Leben in, mit und neben dem Klangforum. (...) Grandios jedenfalls die Statements, deren Schlagkraft Jacqueline Kornmüller als behutsame Regisseurin garantierte.
(Walter Weidringer, Die Presse, 6. März 2019)

...schon wildert die Neue-Musik-Formation noch weiter außerhalb ihres Reviers: So erklärte sie Christian Felbers Gemeinwohlökonomie zum gesellschaftlich relevanten Konzept und als solches zum Zuständigkeitsbereich zeitgenössischer Musik. (Lena Dražić, Wiener Zeitung, 6. März 2019)

Filmstill, © Rebecca Blöcher — Lickalike


Die stärkste Wirkung hatte der Beitrag „Vermessung der Distanz“, der sich der städtischen Peripherie und ihrer Einwohnerschaft widmete. Die ästhetischen Schwarz-Weiß-Welten von Susi Jirkuff und die stimmungsstarken Sounds von Joanna Bailie fesselten. (...) Als Herzstück des von Jacqueline Kornmüller inszenierten Abends stellten sich jedoch die persönlichen Erzählungen verschiedener Mitglieder des Klangforums heraus. Da wurde offen über die innerbetriebliche Orchesterökonomie geredet, Skepsis gegenüber der Menschheit im Allgemeinen geäußert oder einfach die Wirkungskraft der Stille gelobt.
(Stefan Ender, Der Standard, 5. März 2019)

Die von Jacqueline Kornmüller inszenierte „cineastische Performance aus Animationsfilmen, Kompositionen und Testimonials“ bewies eindrucksvoll, dass weltanschauliches Engagement und künstlerische Exzellenz Hand in Hand gehen können. (APA / Tiroler Tageszeitung, 5. März 2019)

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