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ein tag und eine stunde in urbo kune
© Die von Rem Koolhaas entworfene EU-Fahne bei der Aktion „Aufmarsch der Internationalen Putzbrigade 2013“
© Alex Püringer/ netzzeit
© Alex Püringer/ netzzeit
© Alex Püringer/ netzzeit
© Alex Püringer/ netzzeit

Eine urbanistische Oper in elf Akten mit einem Vorspiel

Eine Produktion von netzzeit und f.e.a. mit dem Klangforum Wien

die urbanistische oper ein tag und eine stunde in urbo kune erzählt im verlauf von 25 stunden vom werden, entstehen, funktionieren und wirken einer neuen mustergültigen stadt, die als die hauptstadt der vereinigten staaten von europa erdacht und errichtet wird. als abbild dieser stadt ist die oper ein mischwesen aus utopisch-künstlerischer fiktion und konkreten konzeptuellen entwurfsarbeiten.

einen tag und eine stunde lang werden wir miteinander hören, denken, essen, trinken, sprechen, spielen, zeichnen, malen, feiern, schlafen und träumen.

die urbanistische oper ein tag und eine stunde in urbo kune ist ein project in progress. buch und musikprogramm entstehen in einer reihe als „konstellationen” bezeichneter symposionistischer recherchetreffen, die öffentlich zugänglich sind. über diese konstellationen und die fortlaufenden modifikationen des programms werden wir sie hier laufend informieren.

Europa braucht eine neue, vereinende und identitätsstiftende Metropole, eine Stadt, die der Wissenschaft, der Bildung, der Kunst und dem Fest gewidmet ist, eine Stadt, die für alle offen und zugänglich ist. Wie diese Stadt funktionieren soll, wo sie entstehen wird, wer sie bewohnen wird, wie es dort riechen, klingen und aussehen soll, das sind Fragen, die im Zuge des Projekts mit den Mitteln des Musiktheaters erörtert werden.

Die Stadt heißt urbo kune, ihr Gründungsakt ist ein musikalischer Prozess, der sich im Zeitraum von Dezember 2013 bis Mai 2015 ereignet. Als geistiger Mittelpunkt eines Kontinents wird urbo kune aus einem einzigartigen Werkstoff errichtet werden, aus Musik. Genauer gesagt: aus unserer Musik, aus der Musik unserer Zeit. Durch Vermengung, Vermischung und Interpretation wird sich der Klang zur festen Stadt verdichten. Dieser experimentelle Zugang hat in der Kulturgeschichte der Utopien Vorläufer. urbo kune ist eine Utopie, die, wie jede Utopie, ihre Verwirklichung fordert.

Architektur und Musik
Es gibt architektonische Entwürfe, die zu bauen unmöglich scheint, weil es an Technologien, Bereitschaft oder Vorstellungskraft mangelt oder weil sie nie dazu bestimmt waren, materiell umgesetzt zu werden und nur als Phantasien und Visionen bestehen sollten.

Die urbanistische Oper ein tag und eine stunde in urbo kune unternimmt es, solche Entwürfe als Musik zu verstehen, also visuelle Informationen als musikalische zu verstehen. Angefangen mit Plänen Zaha Hadids, die der Saxophonist Mats Gustafsson gemeinsam mit dem Klangforum Wien hörbar machen wird, werden wir in den kommenden eineinhalb Jahren Baupläne spielen und Musik bauen.

Konstellationen
Konstellationen nennen wir die Stationen auf dem Weg nach urbo kune, weil sie jeweils drei Leitmotiven folgen: einer (Auf)Forderung, einer Handlung bzw. Haltung, und einem musiktheoretischen Thema. Zusätzlich gibt es jeweils eine Hommage an VordenkerInnen und VisionärInnen der Musik, der Architektur und deren Schnittstellen. Die Konstellationen sind symposionistische Musikdramen und öffentlich zugängliche Recherchetreffen zugleich. Manche Elemente werden weitergeführt und wieder aufgegriffen, andere sind einmalige Exkurse in die Gebiete von Architektur, Stadtforschung und Städtegeschichte, Musiktheorie, bildender und darstellender Kunst, Urbanismus, Europaforschung, Naturwissenschaft, Performance oder Literatur.

Stadt im Fluss
urbo kune ist eine Stadt im Fluss. Das gilt auch für ihre thematischen Konstellationen und musikalischen Programme.


zugang
unsere konstellationen und intermezzi sollen – wie auch die hauptstadt urbo kune selbst – offen und inklusiv sein. um auch jenen, die nicht in der lage sind eintrittsgelder zu bezahlen, den eintritt in die stadt zu ermöglichen, ist es wichtig, dass all jene einen fairen beitrag leisten, die das tun können. wer das nicht kann, ist uns als unser aller gemeinsamer gast herzlich willkommen. 

unser vorschlag: Euro 30,- für den tagesschlüssel oder Euro 120,- für den generalschlüssel zu sämtlichen unserer symposionistischen zusammenkünfte. Ihren schlüssel können Sie jeweils an der abendkassa erwerben.

der generalschlüssel
der generalschlüssel zu urbo kune ist ein künstlerisch gestaltetes objekt, das uns in einer einmaligen limitierten auflage von 1.000 stück von der münze österreich ag zur verfügung gestellt wurde. seinen besitzerinnen und besitzern gewährt er im zeitraum von september 2014 bis juni 2015 unbeschränkten zutritt zu allen konstellationen und intermezzi in urbo kune. über anreisemöglichkeiten zu spielorten außerhalb österreichs, änderung von beginnzeiten und/oder spielorten verständigen wir unsere mitbürgerinnen und mitbürger per email.

gestaltet wurde der schlüssel vom jüngsten graveur der münze österreich ag, helmut andexlinger. in seiner arbeit setzt der künstler auf die verbindung traditioneller techniken mit neuen methoden. zu seinen größten erfolgen zählt das design für die 2-euro-münze 2012, mit dem andexlinger in einem wettbewerb mit 800 einreichungen siegreich gewesen ist.

der in form eines puzzlesteins gehaltene schlüssel folgt keinem vorgegebenen schema, um der multikulturellen idee von urbo kune gerecht zu werden. jeder puzzlestein passt zu einem anderen und symbolisiert die zugehörigkeit des einzelnen zur exterritorialen und supranationalen gemeinschaft von urbo kune.


Gerard Mortiers „L’identité culturelle européenne”

Eine urbanistische Oper in elf Akten mit einem Vorspiel

Eine Produktion von netzzeit und f.e.a. mit dem Klangforum Wien

8 April 2014
18.18 Uhr
Wien, d51 urbo kune ein tag und eine stunde in urbo kune. vorspiel

Zaha Hadid / Mats Gustafsson — Fanfare
Modest Mussorgsky — Bilder einer Ausstellung (Promenade, Il vecchio castello, Limoges. Le marché, Catacombae)
Nader Mashayekhi — The whir of the needle on the empty record
Klaus Lang — Origami
Zaha Hadid / Mats Gustafsson — Guangzhou Opera House
Hannes Kerschbaumer — Abbozzo IV
Bernhard Gander — Fluc 'n’ Flex
Modest Mussorgsky — Bilder einer Ausstellung (Die Hütte der Baba-Jaga, das große Tor von Kiew)

11 April 2014
20.20 Uhr
Wien, Konzilgedächtniskirche urbo kune Konstellation 1

Zaha Hadid / Mats Gustafsson — Wirtschaftsuniversität Wien
Zaha Hadid / Mats Gustafsson — Bratislava Donauzentrum
Zaha Hadid / Mats Gustafsson — Graz, Burggase 15
Olivier Messiaen — Quatuor pour la fin du temps

3 Mai 2014
17.17 Uhr
Mikulovice, Kunstkolchose Mikulovice, Tschechische Republik urbo kune Konstellation 2

Ludwig van Beethoven — Diabelli-Variationen op. 120

Joonas Ahonen, Hammerklavier

4 Mai 2014
17.17 Uhr
Mikulovice, Kunstkolchose Mikulovice, Tschechische Republik urbo kune Konstellation 3

Iannis Xenakis — Rebonds A et B

Björn Wilker, Schlagwerk

6 September 2014
18.18 Uhr
Wien, Wirtschaftsuniversität/ LC Forum urbo kune Konstellation 4

mehr wagnis! — sagen — theorie des beginns — hommage à erwin schulhoff

Mats Gustafsson — Fanfare
    — Intervention 1
    — Intervention 2
Wolfgang Mitterer — scan 1
Georges Aperghis — Simulacre IV
Iannis Xenakis — Kraanerg
Alvin Lucier — Silver Street Car for the Orchestra
Tristan Murail — Désintégrations
Roman Haubenstock-Ramati — Konstellation
Erwin Schulhoff — slow

Olivier Vivarés, Bassklarinette
Joonas  Ahonen, Klavier
Mats Gustafsson, Saxophon
Lukas Schiske, Triangel
Dirigent: Clement Power

15 November 2014
18.18 Uhr
Wien, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege SMZ Süd urbo kune Konstellation 5

Wolfgang Rihm — Bild (eine Chiffre)
    — Chiffre II – Silence to be beaten
Björn Wilker — Schlagen
Georges Aperghis — Babil
Beat Furrer — ira-arca
Vito Žuraj — Fired-up

Eva Furrer, Bassflöte
Olivier Vivarès, Klarinette
Uli Fussenegger, Kontrabass
Björn Wilker, Schlagwerk
Dirigent: Sylvain Cambreling

Adresse: Kundratstraße 3, 1100 Wien
Anfahrt
Lageplan

4 Dezember 2014
18.18 Uhr
Klosterneuburg, Babenbergerhalle urbo kune Für Beat Furrer/ Konstellation 6

mehr zusammen! — kommen — theorie des versuchs — hommage à beat furrer

18:04 bahnhof wien spittelau, abfahrt nach klosterneuburg
18:17 ankunft in klosterneuburg kierling
18:18 urbo kune – die festfanfare I
18:25 festlicher spaziergang zur babenbergerhalle, rathausplatz 25, 3400 klosterneuburg
18:45 urbo kune – die festfanfare II
18:54 gerard mortier, l'identité culturelle européene / die kulturelle identität europas. ein lichtbildvortrag
19:24 zesses seglias, her *
19:36 neun von zehn europäern wünschen sich eine vollkommen neue wirtschaftsordnung. christian felber hat sie. gemeinwohlökonomie. praxiserprobt.
20:00 beat furrer, ira-arca/ linea dell'orizzonte
20:20 glanz und elend national definierter staatspreise. sven hartberger spricht ein lob und eine kritik des großen österreichischen staatspreises. - lob des großen staatspreisträgers beat furrer
20:45 roman haubenstock-ramati, konstellation
21:00 beat furrer, xenos-szenen
22:00 das Bundesministerium für Bewegungsangelegenheiten (BMfB) ist eines der jüngsten ministerien in österreich und bislang weltweit das einzige seiner art. in seiner derzeitigen form existiert es seit dem 8. juni 2009. zu seinen verantwortlichkeiten zählen die förderung, kultivierung und pflege freier bewegung von körpern im raum. das BMfB engagiert sich für eine steigerung der beweglichkeit der bürger und bürgerinnen und die bewusstseinsbildung in bezug auf das potenzial frei gewählter, also nicht verordneter handlungsabläufe. die hauptaufgabe des BMfB ist die förderung des potenzials von bewegung als eines mittels zur bewusstseinserweiterung.
22:30 jan tabor von new babylon zu urbo kune, von situationistischer internationale zu internationalem symposionismus
23:00 roman haubenstock-ramati, konstellation

* Ein Auftragswerk der Ernst Krenek Institut Privatstiftung in Kooperation mit dem impuls . Verein zur Vermittlung zeitgenössischer Musik.

Vokalensemble NOVA
Johanna von der Deken, Sopran
Shirin Asgari, Sopran
Eva Furrer, Bassflöte
Uli Fussenegger, Kontrabass
Dirigent: Peter Rundel

Adresse: Rathausplatz 25, 3400 Klosterneuburg

der eintritt zu allen konstellationen von urbo kune ist frei. 
zur deckung der kosten ersuchen wir dennoch um einen angemessenen beitrag.
abendschlüssel voll euro 30,-/ abendschlüssel ermäßigt euro 15,-/ abendschlüssel frei euro 0,-/ oder beliebiger beitrag.
generalschlüssel für alle konstellationen/ intermezzi bis ende 2015 euro 120,-

31 Januar 2015
18.18 Uhr
Eisenstadt, Kultur Kongress Zentrum ein tag und eine stunde in urbo kune Konstellation 7

die urbanistische oper ein tag und eine stunde in urbo kune erzählt im verlauf von 25 stunden vom werden, entstehen, funktionieren und wirken einer neuen mustergültigen stadt, die als die hauptstadt der vereinigten staaten von europa erdacht und errichtet wird. als abbild dieser stadt ist die oper ein mischwesen aus utopisch-künstlerischer fiktion und konkreten konzeptuellen entwurfsarbeiten.

einen tag und eine stunde lang werden wir miteinander hören, denken, essen, trinken, sprechen, spielen, zeichnen, malen, feiern, schlafen und träumen.

17:32   hauptbahnhof wien. abfahrt nach eisenstadt
18:43   ankunft in eisenstadt
18:44   urbo kune – die festfanfare III
18:49   festlicher spaziergang zum kultur kongress zentrum eisenstadt
19:15   urbo kune – die festfanfare IV
19:20   wandelgang durch die allee des vorwissens.
             ein geführtes erstaunen
19:30   franco donatoni, lumen
             john cage, concerto for piano and orchestra
20:00   beitrag zu einer respektvollen kommunikationskultur.
             elisabeth oberzaucher spricht über manieren
20:20   sei mutig. sei klug. und orientiere dich an der liebe.
             heini staudinger spricht über fragen des wirtschaftlichen
             austauschs in urbo kune.
20:40   gideon klein, lento aus dem streichtrio
20:45   pause – mit erbitterter korrespondenz über die frage:
             die pause: deplorables relikt des bourgeoisen amusierbetriebs
             oder ausdruck des respekts für ein
             menschliches grundbedürfnis
21:15   olivier messiaen, quatuor pour la fin de temps
22:15   erster shuttle-bus *) vom kultur kongress zentrum eisenstadt
             nach wien hauptbahnhof
22:20   zuhören im mobilen designobjekt. ivette tarr, ákos schreck
             und krisztián kolesár präsentieren the aura project.
             zur zukunft der klassischen musikerfahrung
22:40   von new babylon nach urbo kune. jan tabor spricht über den
             weg von situationistischer internationale zum
             internationalen symposionismus.
23:00   ferry janoska, die ersten europäer
23:15   hans panner, amen sam so amen sam
23:45   salvatore sciarrino, malinconia
             roman haubenstock-ramati, 1.streichtrio
24:00   ende – und zweiter shuttle-bus *) vom kultur kongress zentrum
             eisenstadt nach wien hauptbahnhof


*) Abend- und Generalschlüssel gelten als Fahrkarte für den Shuttle. Anmeldung mit Zeitangabe (22.15 Uhr oder 24.00 Uhr) unbedingt erforderlich. E-Mail: netzzeit@netzzeit.at, Telefon: 0660 65 73 548
Adresse: Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt

4 Februar 2015
19.19 Uhr
Klosterneuburg, Essl Museum urbo kune Intermezzo

Dieses Konzert ist ein Intermezzo innerhalb des Projekts ein tag und eine stunde in urbo kune, produziert von f.e.a., netzzeit und dem Klangforum Wien. Es findest im Rahmen des interdisziplinären Celan-Birtwistle-Symposions Wort-Ton-Gestalt statt, veranstaltet vom Institut für Philosophie der Universität Wien.

Harrison Birtwistle — Nine Settings of Celan 

Katrien Baerts, Sopran
Dirigent: Bas Wiegers


Adresse: Ander Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg
Wegbeschreibung

21 März 2015
17.17 Uhr
Wien Museum, Karlsplatz urbo kune Konstellation 8

einzug der roma und sinti in urbo kune
romane thana. orte der roma und sinti
kuratorenführung durch die ausstellung

Roman Haubenstock-Ramati — Tenebrae
Arnold Schönberg — Fantasie op. 47

Peter Eötvös — Two Poems to Polly
Luigi Nono — ...sofferte onde serene...

John Cage — Nocturne

2 Mai 2015
12.12 Uhr
Köln, Philharmonie Acht Brücken ein tag und eine stunde in urbo kune UA UA UA UA UA UA UA
Freier Eintritt

fünfundzwanzig stunden lang miteinander schauen, hören, nachdenken, spielen, essen, trinken, einschlafen, aufwachen, meditieren, frühstücken, schweigen, sprechen - leben.

die wesentliche eigenheit der von claudio monteverdi erfundenen kunstform oper beschreibt gerard mortier mit dem schönen satz: es ist, als hätten - durch die verbindung von wort und musik - vernunft und gefühl auf eine stufe gehoben werden sollen. das zusammenspiel so gut wie aller künste im hybrid oper hat aber seinen preis: keine von ihnen bleibt bei sich selbst, jede dient einem außerhalb ihrer selbst gelegenen zweck. die urbanistische spielform gibt den einzelnen künsten ihre autonomie zurück und macht die oper für kurze fünfundzwanzig stunden bewohnbar.


ein tag und eine stunde in urbo kune
urbanistische oper in mehreren akten und sehr vielen aufzügen
beginn: samstag, 2. mai 2015, 12.12 uhr
ende: sonntag, 3. mai 2015, 13.12 uhr

spiel-räume I künstlerische interventionen

vorträge

konzerte

samstag, 2. mai 2015

12.12        kölner philharmonie, foyer
                  klangforum wien

                  allee des vorwissens
                  peter böhm/ jan tabor. manifest UA
                  mats gustafsson. intervention UA

12.44        kölner philharmonie, konzertsaal und foyer
                  klangforum wien

                  edgar honetschläger. papiersonate UA
                  peter ablinger. die durchscheinende zeit UA
                      renate fuczik. 12.44 – 13.24 für klavier, tape und
                      weltzeituhr
                      quartz. für glockenspiel und zuspielung
                      A + O. für harfe und zuspielung
                      WEISS/ WEISSLICH 31e, membrane, regen. für acht
                      glasröhren

13.30        kino im museum ludwig (filmforum)
                  suono mobile

                  nicolaus a. huber. 1. sprechchor
                  mathias spahlinger. morendo/ more'n do
                  martin schüttler. schöner leben 9 (turing-maschine) UA

15.20        kölner philharmonie, foyer
                  suono mobile

                  louis andriessen. workers union

16.00        kölner philharmonie, konzertsaal
                  klangforum wien

                  param vir. raga fields
                  mark barden. gehören UA

16.45        kino im museum ludwig (filmforum)
                  suono mobile

                  nicolaus a. huber. 2. augen-musik
                  malte giesen. die oboe ist mächtiger als das schwert UA
                  michael maierhof. specific objects

19.00        kölner philharmonie, konzertsaal
                  klangforum wien

                  georges aperghis. situations

20.30        kino im museum ludwig (filmforum)
                  suono mobile

                  mathias spahlinger. éphémère

22.30        kölner philharmonie, konzertsaal
                  david kweksilber big band

                  robert graettinger. thermopylae
                  samuel vriezen. disaster songs
                  fats waller. jitterbug waltz
                  geert van keulen. chords revisited
                  robert graettinger. city of glass
                  ron ford. dog run
                  tjeerd oostendorp. nachtstuk
                  rodrigo faina. portrait of two cities part 2: instructions on
                  how to wind a watch
                  jacques bank. die pfeiferstube
                  guus janssen. sad, dreams, turn on

sonntag, 3. mai 2015

00.00        ludwig im museum
                  klangforum wien. eine traumnacht

                  pierluigi billone. sgorgo y
                  morton feldman. for philip guston

                  bernd alois zimmermann. tratto
                  bruno maderna. notturno
                  luciano berio. momenti
                  bernd alois zimmermann. tratto II
                  herbert eimert. klangstudie II
                  iannis xenakis. orient occident
                  morton subotnick. silver apples of the moon part 1
                  francois bayle. animé
                  pierre henry. premier apprentissage
                  justin bennett. ovipool 
                  michèle bokanowski. TABOU
                  wolfgang mitterer. stop playing 02
                  francisco lópez. untitled #148
                  uli fussenegger. lubricant PLY (remix von sgorgo Y)

                  james tenney. having never written a note for percussion

09.15        kölner philharmonie, foyer
                  klangforum wien

                  björn wilker. schlagen

12.30        kölner philharmonie, konzertsaal
                  klangforum wien

                  beat furrer. xenos szenen


musik
klangform wien
vokalensemble nova
ursula langmayr, sopran
johanna von der deken, sopran
soumik datta, sarod
mats gustafsson, saxophon
yaron deutsch, e-gitarre
uli fussenegger, kontrabass
joonas ahonen, klavier
björn wilker, schlagwerk
lukas schiske, schlagwerk
virginie tarrête, harfe

peter böhm & markus urban, sounddesign
dirigent: enno poppe

szene
michael scheidl, regie
nora scheidl, ausstattung
roland quitt,  dramaturgie
norbert joachim, lichtdesign
gert tschuden, videotechnik


eine produktion von netzzeit, dem festival acht brücken, köln, und dem holland festival, amsterdam.

3 Mai 2015
00.00 Uhr
Köln, Philharmonie Acht Brücken ein tag und eine stunde in urbo kune
Freier Eintritt

fünfundzwanzig stunden lang miteinander schauen, hören, nachdenken, spielen, essen, trinken, einschlafen, aufwachen, meditieren, frühstücken, schweigen, sprechen - leben.

die wesentliche eigenheit der von claudio monteverdi erfundenen kunstform oper beschreibt gerard mortier mit dem schönen satz: es ist, als hätten - durch die verbindung von wort und musik - vernunft und gefühl auf eine stufe gehoben werden sollen. das zusammenspiel so gut wie aller künste im hybrid oper hat aber seinen preis: keine von ihnen bleibt bei sich selbst, jede dient einem außerhalb ihrer selbst gelegenen zweck. die urbanistische spielform gibt den einzelnen künsten ihre autonomie zurück und macht die oper für kurze fünfundzwanzig stunden bewohnbar.


ein tag und eine stunde in urbo kune
urbanistische oper in mehreren akten und sehr vielen aufzügen
beginn: samstag, 2. mai 2015, 12.12 uhr
ende: sonntag, 3. mai 2015, 13.12 uhr

programmdetails siehe 2. mai 2015

23 Mai 2015
12.12 Uhr
Wien Wiener Konzerthaus ein tag und eine stunde in urbo kune EA EA EA EA EA EA

fünfundzwanzig stunden lang miteinander schauen, hören, nachdenken, spielen, essen, trinken, einschlafen, aufwachen, meditieren, frühstücken, schweigen, sprechen – leben.

die wesentliche eigenheit der von claudio monteverdi erfundenen kunstform oper beschreibt gerard mortier mit dem schönen satz: es ist, als hätten – durch die verbindung von wort und musik – vernunft und gefühl auf eine stufe gehoben werden sollen. das zusammenspiel so gut wie aller künste im hybrid oper hat aber seinen preis: keine von ihnen bleibt bei sich selbst, jede dient einem außerhalb ihrer selbst gelegenen zweck. die urbanistische spielform gibt den einzelnen künsten ihre autonomie zurück und macht die oper für kurze fünfundzwanzig stunden bewohnbar.


ein tag und eine stunde in urbo kune
urbanistische oper in mehreren akten und sehr vielen aufzügen
beginn: samstag, 23. mai 2015, 12.12 uhr
ende: sonntag, 24. mai 2015, 13.12 uhr


samstag, 23. mai 2015

12.12        allee des vorwissens
                  peter böhm/ jan tabor. manifest EA
                  mats gustafsson. intervention
12.44        edgar honetschläger. papiersonate EA
                  peter ablinger. die durchscheinende zeit EA
                         renate fuczik. 12.44 – 13.24 für klavier, tape und
                         weltzeituhr
                         quartz. für glockenspiel und zuspielung
                         A + O. für harfe und zuspielung
                         weiss/ weisslich 31e, membrane, regen. für acht
                         glasröhren
13.30        iannis xenakis. thallein
14.00        utopien, wozu? ein blick auf urbo kune aus der
                  bilanzperspektive historischer staatutopien
                  von thomas macho
14.30        wie möchte ich leben? wie soll meine stadt sein?
                  junge immigrantInnen geben musikalisch antwort auf
                  urbanistische fragen
15.00        was heißt hier öffentlich? reflexionen über das
                  recht auf stadt von gabu heindl
15.30        param vir. raga fields EA
                  aureliano cattaneo. violinkonzert EA
17.00        city statt stadt – eine verlustanzeige.
                  hannelore schlaffer
über ein kaltes herz
17.30        schachspiel im raum. hans puchhammer hat in den jahren
                 1993 - 2001 das wiener konzerthaus restauriert. ein bericht
18.00        interface statt face to face? andreas schelske über
                  die veränderung menschlicher begegnungen
                  durch virtuelle kommunikation
18.30        georges aperghis. situations
19.45        gerard mortier. die kulturelle identität europas
20.15        zukunft? arnon grunberg. europa!
20.45        dance for healthplato und fabiana pastorini
                  eine bewegende begegnung
21.15        klangforum. combo
22.30        zum henker das ewige pochen. julya rabinowich über die
                  verschlossenen pforten europas
23.00        daniel wisser. das größte haus
                  bisher unbekannte zwischenfälle aus europas städten
23.30        drawing europe. urbo kune live. eine reportage

sonntag, 24. mai 2015

00.00        klangforum wien. eine traumnacht
                  pierluigi billone. sgorgo y
                  morton feldman. for philip guston
                  bernd alois zimmermann. tratto
                  bruno maderna. notturno
                  luciano berio. momenti
                  bernd alois zimmermann. tratto II
                  herbert eimert. klangstudie II
06.01        sonnenaufgang. yoga. mit eva furrer
                  iannis xenakis. orient occident
                  morton subotnick. silver apples of the moon part 1
                  francois bayle. animé
                  pierre henry. premier apprentissage
                  justin bennett. ovipool
                  michèle bokanowski. TABOU
                  wolfgang mitterer. stop playing 02
                  francisco lópez. untitled #148
                  uli fussenegger. lubricant PLY (remix von sgorgo Y)
08.30        james tenney. having never written a note for percussion
09.00        björn wilker. schlagen + workshop
10.15        bent sørensen. looking on darkness
                  franco donatoni. tema
                  jazz-quartett
10.45        nora scheidl bei den yanomami in brasilien
                  unsere utopie = eure lebenswirklichkeit
11.10        neun von zehn europäern wollen eine neue
                  wirtschaftsordnung. anja haider-wallner
                  über gemeinwohlökonomie
11.35        ade wachstum. meinhard miegel:
                  willkommen zufriedenheit
11.55        birgit sauer. urbo kune. geschlechterverhältnisse
                  in neuen räumen
12.20        hypotopia. eine fragestellung. € 19.000.000.000.
                  was tun mit dem ganzen zaster?
                  ideen: lukas zeilbauer
12.45        beat furrer. xenos szenen


musik
klangform wien
vokalensemble nova
ursula langmayr, sopran
johanna von der deken, sopran
soumik datta, sarod
mats gustafsson, saxophon
krassimir sterev, akkorderon
yaron deutsch, e-gitarre
sophie schafleitner, violine
uli fussenegger, kontrabass
joonas ahonen, klavier
virginie tarrête, harfe
björn wilker, schlagwerk
lukas schiske, schlagwerk

peter böhm & markus urban, sounddesign
dirigent: enno poppe

szene
michael scheidl, regie
nora scheidl, ausstattung
roland quitt,  dramaturgie
norbert joachim, lichtdesign
gert tschuden, videotechnik

stadtleben
stunt: erwin reichl
bewegung: renate loucky 
simultane impressionen: gert tschuden, georg eisenecker
speis & trank: weinzirl
allee des vorwissens: helmut borek
schach/simultan: michael ehn
schach/permanent: helmut borek, sven hartberger


eine produktion von netzzeit, dem festival acht brücken, köln und dem holland festival, amsterdam mit der wiener konzerthausgesellschaft und dem klangforum wien

24 Mai 2015
00.00 Uhr
Wien Wiener Konzerthaus ein tag und eine stunde in urbo kune EA EA EA EA EA EA

fünfundzwanzig stunden lang miteinander schauen, hören, nachdenken, spielen, essen, trinken, einschlafen, aufwachen, meditieren, frühstücken, schweigen, sprechen - leben.

die wesentliche eigenheit der von claudio monteverdi erfundenen kunstform oper beschreibt gerard mortier mit dem schönen satz: es ist, als hätten - durch die verbindung von wort und musik - vernunft und gefühl auf eine stufe gehoben werden sollen. das zusammenspiel so gut wie aller künste im hybrid oper hat aber seinen preis: keine von ihnen bleibt bei sich selbst, jede dient einem außerhalb ihrer selbst gelegenen zweck. die urbanistische spielform gibt den einzelnen künsten ihre autonomie zurück und macht die oper für kurze fünfundzwanzig stunden bewohnbar.


ein tag und eine stunde in urbo kune
urbanistische oper in mehreren akten und sehr vielen aufzügen
beginn: samstag, 23. mai 2015, 12.12 uhr
ende: sonntag, 24. mai 2015, 13.12 uhr

programmdetails siehe 23. mai 2015

6 Juni 2015
12.12 Uhr
Amsterdam Holland Festival ein tag und eine stunde in urbo kune

fünfundzwanzig stunden lang miteinander schauen, hören, nachdenken, spielen, essen, trinken, einschlafen, aufwachen, meditieren, frühstücken, schweigen, sprechen – leben.

die wesentliche eigenheit der von claudio monteverdi erfundenen kunstform oper beschreibt gerard mortier mit dem schönen satz: es ist, als hätten – durch die verbindung von wort und musik – vernunft und gefühl auf eine stufe gehoben werden sollen. das zusammenspiel so gut wie aller künste im hybrid oper hat aber seinen preis: keine von ihnen bleibt bei sich selbst, jede dient einem außerhalb ihrer selbst gelegenen zweck. die urbanistische spielform gibt den einzelnen künsten ihre autonomie zurück und macht die oper für kurze fünfundzwanzig stunden bewohnbar.


ein tag und eine stunde in urbo kune
urbanistische oper in mehreren akten und sehr vielen aufzügen
beginn: samstag, 6. juni 2015, 12.12 uhr
ende: sonntag, 7. juni 2015, 13.12 uhr

samstag, 6. juni 2015

12.12        allee des vorwissens
                  peter böhm/ jan tabor. manifest
                  mats gustafsson. intervention
12.44        edgar honetschläger, papiersonate
                  peter ablinger. die durchscheinende zeit
                      renate fuczik. 12.44 – 13.24 für klavier, tape und
                      weltzeituhr
                      A + O. für harfe und zuspielung
                      WEISS/ WEISSLICH 31e, membrane, regen. für acht
                      glasröhren
15.00        rozalie hirs. atlantis ampersand UA
                  param vir. raga fields
17.30        georges aperghis. situations
22.00        bent sørensen. looking on darkness
                  franco donatoni. tema
23.45        pierluigi billone. sgorgo y

sonntag, 6. juni 2015

00.30        klangforum wien. eine traumnacht
                  morton feldman. for philip guston
                  bernd alois zimmermann. tratto
                  bruno maderna. notturno
                  luciano berio. momenti
                  bernd alois zimmermann. tratto II
                  herbert eimert. klangstudie II
05.10        sonnenaufgang. yoga mit eva furrer
                  iannis xenakis. orient occident
                  morton subotnick. silver apples of the moon part
1
                  francois bayle. animé
                  pierre henry. premier apprentissage
                  justin bennett. ovipool
                  michèle bokanowski. TABOU
                  wolfgang mitterer. stop playing 02
08.30        james tenney. having never written a note for percussion
09.00        björn wilker. schlagen + workshop
12.00        beat furrer. xenos szenen

musik
klangforum wien
vokalensemble nova
johanna von der deken, sopran
ursula langmayr, sopran
mats gustafsson, saxophon
krassimir sterev, akkordeon
yaron deutsch, e-gitarre
uli fussenegger, kontrabass
joonas ahonen, klavier
virginie tarrête, harfe
lukas schiske, schlagwerk
björn wilker, schlagwerk

peter böhm & markus urban, sounddesign
dirigent: enno poppe

szene
michael scheidl, regie
nora scheidl, ausstattung
roland quitt, dramaturgie
norbert joachim, lichtdesign

eine produktion von netzzeit, dem festival acht brücken, köln, und dem holland festival, amsterdam.