
Salvatore Sciarrino
geboren 1947 in Palermo, beschäftigt sich seit früher Kindheit aktiv mit den bildenden Künsten. Ebenfalls lebhaftes Interesse zeigte er früh an antiken Stoffen und Figuren. 1959 wandte er sich der Komposition zu, deren Grundlagen er sich autodidaktisch aneignete. Wichtige Anregungen erhielt er durch persönliche Kontakte zu Franco Evangelisti in Rom Ende der 60er Jahre. Die geräuschhaft schöne Klangcharakteristik seiner Partituren erregen seit der Zeit Aufmerksamkeit. Im Bereich Musiktheater entwickelte er eine eigenwillige Konzeption, die auf die Aufspaltung der verschiedenen Darstellungsebenen ausgerichtet ist.
Im Laufe seines Künstlerlebens hat Sciarrino unterschiedliche Lehrtätigkeiten ausgeübt, u.a. in Mailand, Perugia und Florenz. Ende der 70er Jahre wirkte er für drei Jahre als künstlerischer Leiter des Teatro Communale von Bologna. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Sciarrino lebt heute in Città di Castello auf Sizilien.
Macbeth
Es geht in diesem Werk nicht um einige bestimmte Tote, um einige bestimmte Massaker: sondern um alle Toten, um alle Massaker, auf die sich die Menschheit gründet. Der Mechanismus der Macht als solcher zerstört, wenn er zur Besessenheit wird, immer menschliches Leben.
(Salvatore Sciarrino)
Es geht in diesem Werk nicht um einige bestimmte Tote, um einige bestimmte Massaker: sondern um alle Toten, um alle Massaker, auf die sich die Menschheit gründet. Der Mechanismus der Macht als solcher zerstört, wenn er zur Besessenheit wird, immer menschliches Leben.
(Salvatore Sciarrino)


