
Terry Riley
Geboren 1935 in Kalifornien. Er trug mit seinen aus der asiatischen und afrikanischen Trancemusik adaptierten mikropolyphonen Strukturen zur „Erfindung“ der Minimal Music bei, auch wenn als deren populärste Vertreter Steve Reich und Philip Glass zu nennen sind. So führt Riley gegen Mitte der 60er Jahre die Kompositionstechnik der Pattern-Music ein, die auf rhythmischen Modellen beruht. Anfang der 70er Jahre studiert er indischen Gesang und lehrt viele Jahre klassische indische Musik. Als einer der ersten Komponisten arbeitete er bereits 1964 mit Loops und Zeitverzerrungen.
Als renommierter Pianist, Sänger und Improvisator trat Riley auch weltweit als Solokünstler auf. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er so mit den unterschiedlichsten Künstlern zusammen. Riley wurde vielfach ausgezeichnet, z. B. für seine Werke für das Kronos Quartet, für welches er 15 Werke schrieb, darunter dreizehn Streichquartette und „The Sands“, ein Konzert für Streicherquartett und Orchester.


