
Elisabeth Harnik
Die freischaffende Komponistin und Pianistin Elisabeth Harnik, 1970 in Graz geboren, lebt zur Zeit in Gams in der Steiermark. Sie studierte zunächst klassisches Klavier an der damaligen Musikhochschule Graz, später folgte das Kompositionsstudium bei Beat Furrer an der heutigen Kunstuniversität Graz. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie sowohl als Interpretin ihrer eigenen Kompositionen als auch als Pianistin und Sängerin in verschiedensten Bereichen der improvisierten Musik.
Aufführungen: Grazer Osterfestival 2002, Hörfest Graz 2003/04/05, Steirisches Kammermusikfestival 2003, Klangmühle Orth an der Donau 2005, Münchner Opern-Festspiele 2006, Wiener Mozartjahr 2006, Paul Hofhaimer Musiktage 2006, Komponistenforum Mittersill 2008, Haydn Jahr 2009, Festival 4020 Linz 2009, Soundings Festival London 2010, Grazer Opernhaus u. a. Dabei arbeitete sie mit namhaften InterpretInnen und Ensembles zusammen: Ensemble für Neue Musik Graz, Ensemble Zeitfluss Graz, Ensemble Reconsil Wien, Haydn-Trio-Eisenstadt, Thürmchen Ensemble Köln, Trio AMOS Wien, Trio EIS Wien, Wiener Motettenchor, Vokalensemble Chiaroscuro Graz, Fidelio Trio London, RSO Wien sowie diverse nationale und internationale SolistInnen.
Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt das Auslandsstipendium des Landes Steiermark 2010.
Neben ihrer Kompositionstätigkeit ist sie auch als Improvisationsmusikerin auf nationalen und internationalen Festivals (V:NM-Festival, Ulrichsberger Kaleidophon, Klavierfestival Soundgrube Wien, Musicacoustica Beijing, Beethoven Fest Bonn, Artacts St. Johann, Umbrella Music Festival Chicago, Nickelsdorfer Konfrontationen, Comprovise Festival Köln u. a.) vertreten.
Aufführungen: Grazer Osterfestival 2002, Hörfest Graz 2003/04/05, Steirisches Kammermusikfestival 2003, Klangmühle Orth an der Donau 2005, Münchner Opern-Festspiele 2006, Wiener Mozartjahr 2006, Paul Hofhaimer Musiktage 2006, Komponistenforum Mittersill 2008, Haydn Jahr 2009, Festival 4020 Linz 2009, Soundings Festival London 2010, Grazer Opernhaus u. a. Dabei arbeitete sie mit namhaften InterpretInnen und Ensembles zusammen: Ensemble für Neue Musik Graz, Ensemble Zeitfluss Graz, Ensemble Reconsil Wien, Haydn-Trio-Eisenstadt, Thürmchen Ensemble Köln, Trio AMOS Wien, Trio EIS Wien, Wiener Motettenchor, Vokalensemble Chiaroscuro Graz, Fidelio Trio London, RSO Wien sowie diverse nationale und internationale SolistInnen.
Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt das Auslandsstipendium des Landes Steiermark 2010.
Neben ihrer Kompositionstätigkeit ist sie auch als Improvisationsmusikerin auf nationalen und internationalen Festivals (V:NM-Festival, Ulrichsberger Kaleidophon, Klavierfestival Soundgrube Wien, Musicacoustica Beijing, Beethoven Fest Bonn, Artacts St. Johann, Umbrella Music Festival Chicago, Nickelsdorfer Konfrontationen, Comprovise Festival Köln u. a.) vertreten.
reframe another (UA)
„reframe another“ hat einen festgelegten kompositorischen Rahmen. Dieser ist mobil konzipiert und wird im Laufe des Kompositionsprozesses umgedeutet, in andere Kontexte gestellt und auf verschiedene Möglichkeitsräume bezogen. Zugleich folge ich einer unbewussten inneren Struktur, deren Konturen durch das „Gegenüber“ zum Vorschein kommen. Im Verlauf des Schreibens suche ich den Umraum dieser Grenzen auf. Durch dieses Voranschreiten wird meine Intuition und Spontanität herausgefordert, vertraute Wege zu umgehen und permanent neu zu erfinden. Der Prozess provoziert Austausch und Übergängigkeit und neue Verfahren können entstehen.
„reframe another“ hat einen festgelegten kompositorischen Rahmen. Dieser ist mobil konzipiert und wird im Laufe des Kompositionsprozesses umgedeutet, in andere Kontexte gestellt und auf verschiedene Möglichkeitsräume bezogen. Zugleich folge ich einer unbewussten inneren Struktur, deren Konturen durch das „Gegenüber“ zum Vorschein kommen. Im Verlauf des Schreibens suche ich den Umraum dieser Grenzen auf. Durch dieses Voranschreiten wird meine Intuition und Spontanität herausgefordert, vertraute Wege zu umgehen und permanent neu zu erfinden. Der Prozess provoziert Austausch und Übergängigkeit und neue Verfahren können entstehen.
Die schöpferische Spannung liegt im Wechselspiel von Kalkuliertem und Unvorhergesehenem. Das „Hinausgehen“ über den Rahmen und das zugleich „Zurückgebunden Bleiben“ bringt Bewegungsbahnen in immer neuen Modi als Dynamik des Unterwegsseins hervor. Das überschreitende Vermögen kennt keine Grenzen. Das, was für eine Grenze gehalten wurde, stellt sich als Horizont heraus und weicht zurück. (Elisabeth Harnik)
