Vokalensemble NOVA

Vokalensemble NOVA, Vokalensemble

Das Vokalensemble NOVA arbeitet seit 1992 zusammen und hat sich auf Kompositionen aus der Blütezeit der a cappella Vokalmusik – der Renaissance – sowie auf Werke des Mittelalters, des Barock, des 20. und 21. Jahrhunderts in solistischer Besetzung spezialisiert. 

NOVA besteht im Kern aus sechs SängerInnen, die reiche Erfahrung mit angesehenen Dirigenten und Ensembles im In- und Ausland mitbringen. Je nach Projekt variiert die Mitgliederzahl des Ensembles, um die klanglichen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. 


Das Vokalensemble NOVA ist seit seiner Gründung häufiger Gast auf großen Musikfestivals: Dazu zählen Auftritte im Inland bei der styriarte und dem steirischen herbst, den Salzburger und den Bregenzer Festspielen und bei Wien Modern, im Ausland u.a. bei der Ruhr-Triennale und den Donaueschinger Musiktagen sowie bei Festivals für Neue Musik in Zürich, Straßburg, Luzern und Berlin. Darüber hinaus hat NOVA bei CD-Produktionen vom Klangforum Wien, u.a. Furrers Narcissus und Barraqués Le temps restitué („Grand Prix du Disque“ 1998) sowie der Wiener Akademie und des Clemencic Consort mitgewirkt. 


Zu NOVAs ständig wachsendem Repertoire gehören neben zahlreichen Renaissance-Madrigalen und -Messen Werke wie Gesualdos gesamte Karwochen-Responsorien, aber auch Monteverdis Marienvesper sowie Bachs
Johannes-Passion (Fassung II, 1725) und seine so genannte Messe in h-moll hat NOVA mit großem Erfolg in kleinster Besetzung realisiert. 

Auf dem Gebiet des zeitgenössischen Musiktheaters hat NOVA in den letzten Jahren viel Erfahrung und Ansehen erworben. Die Produktionen Begehren (UA, 2003) und Invocation (ÖE, 2004) von Beat Furrer, Die schöne Wunde (UA, 2003) von G. F. Haas und J. Harneits Idiot (ÖE, 2006) brachten dem Ensemble Anerkennung der nationalen und internationalen Presse. Auch Einspielungen von Olga Neuwirths Lost Highway (2003) oder Roman Haubenstock-Ramatis Amerika (2004) fallen in diesen Bereich.