
Djuro Zivkovic
Djuro Zivkovic wurde 1975 in Belgrad geboren. 1998 schloß er seine Violinstudien an der Musikhochschule in Belgrad ab und begann mit Kompositionsstudien bei Professor Vlastimir Trajkovic. 2000 Violineaufbaustudium bei Professor Karl-Ove Mannberg an der Königs-Musikhochschule in Stockholm. Im selben Jahre setzte er mit seine Kompositionsstudien an derselben Musikhochschule fort. Zu seinen Professoren zählen Lars-Erik Rossel, Lars Ekström und Pär Lindgren. Seine Diplomstudiengänge in Komposition (Postgraduate Diplom in Composition) schloß er 2007 mit Auszeichnung an der Königs-Musikhochschule in Stockholm ab. Er nahm auch an verschiedenen Meisterkursen teil und hatte individuelle Kurse bei Magnus Lindberg, Esa-Pekka Salonen, Bent Sörensen, James Dillon und Mario Davidovsky.
Djuro hat eine bedeutende Zahl an Werken wie Kammer-, Orchester- , Chor- und Vokalmusik als auch Musik für Soloinstrument und Elektroakustische Kompositionen komponiert. Zu erwähnen sind: Violinesonate „Metaphysische Poeme“, „Piano Trio“, „Fantasia“ für Violine und Blasorchester , „Serenade für Streich-
instrumente“, „Athmosphères Illuminées“ für Violoncello und Orchester und viele mehr.
Seine Kompositionen wurden in Schweden, Serbien, Kanada, Bosnien, Albanien, Mazedonien und in der Schweiz aufgeführt; ebenso wurden sie aufgenommen und über Rundfunk in Schweden, Montreal, in der Schweiz und in Serbien verbreitet. Ausführende seiner Werke sind: Trio Fibonacci (Montreal–Bruxelles), pre-art Ensemble (Zürich), SAMI Sinfonietta (Stockholm), Stockholm Blasorchester, Sonanzensemble (Stockholm), Ensemble für neue Musik (Belgrad), Musica Vitae Chamber Orchestra, Schwedisches Streichorchester; Dirigenten: Stefan Schreyer, Jan Risberg, Biljana Radovanovic, Mikael Bartosch und B. Tommy Andersson.
Djuro hat eine bedeutende Zahl an Werken wie Kammer-, Orchester- , Chor- und Vokalmusik als auch Musik für Soloinstrument und Elektroakustische Kompositionen komponiert. Zu erwähnen sind: Violinesonate „Metaphysische Poeme“, „Piano Trio“, „Fantasia“ für Violine und Blasorchester , „Serenade für Streich-
instrumente“, „Athmosphères Illuminées“ für Violoncello und Orchester und viele mehr.
Seine Kompositionen wurden in Schweden, Serbien, Kanada, Bosnien, Albanien, Mazedonien und in der Schweiz aufgeführt; ebenso wurden sie aufgenommen und über Rundfunk in Schweden, Montreal, in der Schweiz und in Serbien verbreitet. Ausführende seiner Werke sind: Trio Fibonacci (Montreal–Bruxelles), pre-art Ensemble (Zürich), SAMI Sinfonietta (Stockholm), Stockholm Blasorchester, Sonanzensemble (Stockholm), Ensemble für neue Musik (Belgrad), Musica Vitae Chamber Orchestra, Schwedisches Streichorchester; Dirigenten: Stefan Schreyer, Jan Risberg, Biljana Radovanovic, Mikael Bartosch und B. Tommy Andersson.
On the Guarding of the Heart UA
Zu dem Stück “On the Guarding of the Heart” haben mich meine zwei unmittelbar vorangegangenen Kompositionen inspiriert – “I Shall Contemplate…” und “Le Cimetière Marin”.
Bei allen drei Kompositionen handelt es sich um religiöse Musik, die ich im weitesten Sinne als “Kantaten” bezeichne – ein Name, den ich von den Bach’schen Meisterwerken borge und der auf sie verweist.
“On the Guarding of the Heart” ist eine instrumentale Kantate und bezieht sich in vielen ihrer musikalischen Ideen auf “I Shall Contemplate…” Beide Stücke können attacca aufgeführt werden, und zwar so, dass "I shall Contemplate..." attacca an das vorangehende Werk anschliesst.
Das Hauptthema von “On the Guarding of the Heart” ist die Notwendigkeit, zu sich selbst zurückzukehren, sich mitsamt seinem Intellekt in die Tiefen des Herzens zu versenken, es zu beschützen und sich dort auf die Suche nach den verborgenen Schätzen des inneren Königreiches zu machen. Die Musik wurde durch die Lektüre der Philokalia stark beeinflusst; sie bezieht sich auf eine hart erworbene Distanziertheit, Stille und Aufmerksamkeit; sie handelt von Einsamkeit und Exil.
(Djuro Zivkovic)
Zu dem Stück “On the Guarding of the Heart” haben mich meine zwei unmittelbar vorangegangenen Kompositionen inspiriert – “I Shall Contemplate…” und “Le Cimetière Marin”.
Bei allen drei Kompositionen handelt es sich um religiöse Musik, die ich im weitesten Sinne als “Kantaten” bezeichne – ein Name, den ich von den Bach’schen Meisterwerken borge und der auf sie verweist.
“On the Guarding of the Heart” ist eine instrumentale Kantate und bezieht sich in vielen ihrer musikalischen Ideen auf “I Shall Contemplate…” Beide Stücke können attacca aufgeführt werden, und zwar so, dass "I shall Contemplate..." attacca an das vorangehende Werk anschliesst.
Das Hauptthema von “On the Guarding of the Heart” ist die Notwendigkeit, zu sich selbst zurückzukehren, sich mitsamt seinem Intellekt in die Tiefen des Herzens zu versenken, es zu beschützen und sich dort auf die Suche nach den verborgenen Schätzen des inneren Königreiches zu machen. Die Musik wurde durch die Lektüre der Philokalia stark beeinflusst; sie bezieht sich auf eine hart erworbene Distanziertheit, Stille und Aufmerksamkeit; sie handelt von Einsamkeit und Exil.
(Djuro Zivkovic)
