
Agata Zubel
Agata Zubel wurde in Wroclaw geboren. Sie studierte Komposition bei Jan Wichrowski sowie Gesang bei Danuta Paziuk-Zipser an der Karol Lipinski Musik-Akademie und schloss ihre Ausbildung mit der Auszeichnung "Primus Inter Pares" ab.
2004 wurde sie im Fach "Tonkunst" promoviert. Sie studierte außerdem in den Niederlanden, wo sie zahlreiche Kurse besuchte. Derzeit unterrichtet sie an der Musik-Akademie Wroclaw. Das Polnische Kulturministerium, die Rockefeller Foundation, die Ernst von Siemens Musikstiftung, der Verwaltungsrat der Stadt Wroclaw und die Internationale Stiftung für Erziehung haben ihr Stipendien zuerkannt. Sie ist Mitglied der Polnischen Gewerkschaft für Komponisten.
Als Sängerin hat sie an zahlreichen vielbeachteten Aufführungen mitgewirkt. Zeitgenössische Musik nimmt einen speziellen Platz in ihrem Repertoire ein; so gründete sie 2001 gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Cezary Duchnowski das ElettroVoce Duo. Sie hat zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten uraufgeführt und aufgenommen; darunter zuletzt "Chantfleurs et Chantefables" von Witold Lutoslawski (Musica Polonica Nova), DW9 von Bernhard Lang (Warschauer Herbst), "Luci mie traditrici" von Salvatore Sciarrino (Nostalgia Festival), "The Star" von Zygmunt Krauze (eine elektroakustische Adaption von C. Duchnowski am Polnischen Theater in Wroclaw), die Titelrolle in "Phädra", einer Oper von Drobomila Jaskot, sowie die Madeline in "The Fall of the House of Usher" von Philip Glass (Teatr Weilki - Polnische Nationaloper)und war an einem experimentellen Improvisations-Projekt der Internationalen Darmstädter Ferienkurse beteiligt. Sie ist auch häufig in Konzerten im Ausland zu hören: in Italien, Belgien, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Russland, der Ukraine, Litauen, Lettland, Griechenland, Dänemark, Schweden, Korea, Kanada und den Vereinigten Staaten. 2009 wurden von CD Accor zwei neue Aufnahmen veröffentlicht: "Cascando" mit eigenen Kammermusikwerken und "Poems" mit Liedern von Copland, Berg und Szymański.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe sowohl für Gesang als auch für Komposition. Zu Beginn des Jahres 2005 erhielt sie den prestigeträchtigen "Passport of Polityka"-Preis für klassische Musik. Im selben Jahr wurde ihre 2. Symphonie, ein Auftragswerk der Deutschen Welle, beim Beethoven Festival in Bonn uraufgeführt. Weitere Auftragskompositionen umfassen das Streichquartett Nr. 1 für das Ultraschall Festival Berlin (2007), die "Lieder" für Wratislavia Cantans (2007), "Cascando" für das Central European Music Festival in Seattle (2007), sowie die 3. Symphonie, die 2008 mit Unterstützung der Rockefeller Foundation entstand.
Auszeichnungen: "Fryderyk" in der Kategorie "Zeitgenössische Musik" für "Cascando", "Orpheus"-Preis, Wroclaw Musikpreis für das Duo ElettroVoce, Wroclaw Musikpreis, Passport of Polityka Preis für klassische Musik für das Jahr 2004, Spezialpreis für das Duo ElettroVoce beim Gaudeamus Interpretenwettbewerb in Amsterdam, 2. Preis des Internationalen Jurgenson Wettbewerbs für junge Komponisten in Moskau, 3. Preis des Internationalen Interpretationswettbewerbs für zeitgenössischer Musik "Nicati" (in der Kategorie Solisten) in der Schweiz, Preis der Leopold Kronenberg Bankenstiftung im Rahmen des Interpretationswettbewerbs der Musik des 20. und 21. Jhdts für junge Musiker, 1. Preis des internationalen Krzysztof Penderecki Wettbewerbes für zeitgenössische Kammermusik, Spezialpreis des 7. Concours Moderne, Chain, 1. Preis und Spezialpreis des Polnischen Radios beim nationalen Adam Didur Kompositionswettbewerb, 3. Preis beim Kompositionswettbewerb für klassische Gitarre, 1. Preis und Spezialpreis der PWM Edition im Rahmen des Andrzej Panufnik Kompositionswettbewerbs
2004 wurde sie im Fach "Tonkunst" promoviert. Sie studierte außerdem in den Niederlanden, wo sie zahlreiche Kurse besuchte. Derzeit unterrichtet sie an der Musik-Akademie Wroclaw. Das Polnische Kulturministerium, die Rockefeller Foundation, die Ernst von Siemens Musikstiftung, der Verwaltungsrat der Stadt Wroclaw und die Internationale Stiftung für Erziehung haben ihr Stipendien zuerkannt. Sie ist Mitglied der Polnischen Gewerkschaft für Komponisten.
Als Sängerin hat sie an zahlreichen vielbeachteten Aufführungen mitgewirkt. Zeitgenössische Musik nimmt einen speziellen Platz in ihrem Repertoire ein; so gründete sie 2001 gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Cezary Duchnowski das ElettroVoce Duo. Sie hat zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten uraufgeführt und aufgenommen; darunter zuletzt "Chantfleurs et Chantefables" von Witold Lutoslawski (Musica Polonica Nova), DW9 von Bernhard Lang (Warschauer Herbst), "Luci mie traditrici" von Salvatore Sciarrino (Nostalgia Festival), "The Star" von Zygmunt Krauze (eine elektroakustische Adaption von C. Duchnowski am Polnischen Theater in Wroclaw), die Titelrolle in "Phädra", einer Oper von Drobomila Jaskot, sowie die Madeline in "The Fall of the House of Usher" von Philip Glass (Teatr Weilki - Polnische Nationaloper)und war an einem experimentellen Improvisations-Projekt der Internationalen Darmstädter Ferienkurse beteiligt. Sie ist auch häufig in Konzerten im Ausland zu hören: in Italien, Belgien, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Russland, der Ukraine, Litauen, Lettland, Griechenland, Dänemark, Schweden, Korea, Kanada und den Vereinigten Staaten. 2009 wurden von CD Accor zwei neue Aufnahmen veröffentlicht: "Cascando" mit eigenen Kammermusikwerken und "Poems" mit Liedern von Copland, Berg und Szymański.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe sowohl für Gesang als auch für Komposition. Zu Beginn des Jahres 2005 erhielt sie den prestigeträchtigen "Passport of Polityka"-Preis für klassische Musik. Im selben Jahr wurde ihre 2. Symphonie, ein Auftragswerk der Deutschen Welle, beim Beethoven Festival in Bonn uraufgeführt. Weitere Auftragskompositionen umfassen das Streichquartett Nr. 1 für das Ultraschall Festival Berlin (2007), die "Lieder" für Wratislavia Cantans (2007), "Cascando" für das Central European Music Festival in Seattle (2007), sowie die 3. Symphonie, die 2008 mit Unterstützung der Rockefeller Foundation entstand.
Auszeichnungen: "Fryderyk" in der Kategorie "Zeitgenössische Musik" für "Cascando", "Orpheus"-Preis, Wroclaw Musikpreis für das Duo ElettroVoce, Wroclaw Musikpreis, Passport of Polityka Preis für klassische Musik für das Jahr 2004, Spezialpreis für das Duo ElettroVoce beim Gaudeamus Interpretenwettbewerb in Amsterdam, 2. Preis des Internationalen Jurgenson Wettbewerbs für junge Komponisten in Moskau, 3. Preis des Internationalen Interpretationswettbewerbs für zeitgenössischer Musik "Nicati" (in der Kategorie Solisten) in der Schweiz, Preis der Leopold Kronenberg Bankenstiftung im Rahmen des Interpretationswettbewerbs der Musik des 20. und 21. Jhdts für junge Musiker, 1. Preis des internationalen Krzysztof Penderecki Wettbewerbes für zeitgenössische Kammermusik, Spezialpreis des 7. Concours Moderne, Chain, 1. Preis und Spezialpreis des Polnischen Radios beim nationalen Adam Didur Kompositionswettbewerb, 3. Preis beim Kompositionswettbewerb für klassische Gitarre, 1. Preis und Spezialpreis der PWM Edition im Rahmen des Andrzej Panufnik Kompositionswettbewerbs
Aphorisms on Milosz/Aforyzmy na Milosza (UA)
Ich habe mich bei diesem Stück von den Worten von Czeslaw Milosz inspirieren lassen.
Es ist dies das ist das
Alles ist ähnlich.
Sieben Musikfragmente, Aphorismen ähnlich, formen sich zu einer Einheit.
Klangforum Wien wird das Werk im Rahmen des Sacrum Profanum Festivals 2011 uraufführen. (Agata Zubel)
Ich habe mich bei diesem Stück von den Worten von Czeslaw Milosz inspirieren lassen.
Es ist dies das ist das
Alles ist ähnlich.
Sieben Musikfragmente, Aphorismen ähnlich, formen sich zu einer Einheit.
Klangforum Wien wird das Werk im Rahmen des Sacrum Profanum Festivals 2011 uraufführen. (Agata Zubel)
