
Jonathan Stockhammer
hat sich innerhalb weniger Jahre in der Welt der Oper, der klassischen Symphonik und der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht. Inzwischen ist er weltweit als Dirigent gefragt: Er arbeitete unter anderem mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Tschechischen Philharmonie und dem Sydney Symphony Orchestra zusammen und war auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen und Wien Modern zu Gast.
Mit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen startet Jonathan Stockhammer in die Saison 2009/2010: Am Pult der Basel Sinfonietta dirigiert er im August das Eröffnungskonzert für den Festivalschwerpunkt Kontinent Varèse. Nachdem er mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart im Mai 2009 Rihms Proserpina zur Uraufführung gebracht hat, wird das Orchester unter seiner Leitung im September beim Straßburger Festival Musica erneut ein Werk des Komponisten (Deus Passus)zu Gehör bringen. Ebenfalls im September debütiert er beim Orchestra Sinfonica della RAI Torino in Turin und Mailand mit einem Komponistenporträt zu Toshio Hosokawa. 2010 folgen eine Wiedereinladung beim Orchestre Philharmonique de Radio France, mit dem er im Théâtre du Châtelet Sondheims Little Night Music zur Aufführung bringen wird, sowie sein Debüt mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.
Die Oper spielt eine zentrale Rolle in Jonathan Stockhammers musikalischen Aktivitäten. Die Liste seiner Operndirigate, darunter Die Dreigroschenoper, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Sciarrinos Luci mie traditrici und zuletzt Monkey: Journey to the West von Damon Albarn, weist ihn als Dirigenten aus, der sowohl komplexe Partituren als auch besondere, spartenübergreifende Produktionen als willkommene Herausforderung begreift und meistert. Regelmäßiger Gast ist er seit 1998 an der Opéra de Lyon, wo er unter anderem die erfolgreiche französische Erstaufführung von Dusapins Faustus, The Last Night leitete. Dieses Werk dirigierte er auch am Théatre du Châtelet Paris und an der Philharmonie Essen. Die DVD-Fassung der Oper wurde mit den renommierten Preisen Victoire de la musique, Prix Choc und Prix François Reichenbach ausgezeichnet. Im Sommer 2008 war er beim New Zealand International Arts Festival zu Gast und leitete das New Zealand Symphony Orchestra in mehreren Aufführungen von Weills Die sieben Todsünden und Der Lindberghflug.
Neben Dirigaten der großen Orchesterliteratur der Klassik und Romantik sowie neuer Musik leitete er auch Produktionen, die sich den gängigen Kategorisierungen entziehen. Dazu gehören Greggery Peccary & OtherPersuasions, eine CD mit Werken von Frank Zappa mit dem Ensemble Modern, die 2003 bei RCA erschien und mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, sowie Konzerte und eine Einspielung des neuen Soundtracks zu Sergei Eisensteins Film Panzerkreuzer Potemkin von und mit den Pet Shop Boys. Die von ihm dirigierte Liveaufnahme The New Crystal Silence mit Chick Corea, Gary Burton und dem Sydney Symphony Orchestra erhielt 2009 einen Grammy.
Jonathan Stockhammer studierte zunächst Chinesisch und Politologie, ehe er sein Studium in Komposition und Dirigieren in Los Angeles, seiner Heimatstadt, aufnahm. Noch während des Studiums sprang er für eine Reihe von Konzerten beim Los Angeles Philharmonic Orchestra ein und wurde in der Folge eingeladen, dem Chefdirigenten Esa-Pekka Salonen zu assistieren. Mit Abschluss seiner Studien zog er nach Deutschland um und entwickelte enge künstlerische Beziehungen zu bekannten europäischen Ensembles wie Ensemble Modern, MusikFabrik und Ensemble Resonanz. Seine besondere Affinität zum ostasiatischen Raum (neben Englisch, Französisch und Deutsch spricht Jonathan Stockhammer Japanisch und Chinesisch) spiegelt sich unter anderem in einer engen Zusammenarbeit mit dem Komponisten Toshio Hosokawa.
hat sich innerhalb weniger Jahre in der Welt der Oper, der klassischen Symphonik und der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht. Inzwischen ist er weltweit als Dirigent gefragt: Er arbeitete unter anderem mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Tschechischen Philharmonie und dem Sydney Symphony Orchestra zusammen und war auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen und Wien Modern zu Gast.
Mit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen startet Jonathan Stockhammer in die Saison 2009/2010: Am Pult der Basel Sinfonietta dirigiert er im August das Eröffnungskonzert für den Festivalschwerpunkt Kontinent Varèse. Nachdem er mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart im Mai 2009 Rihms Proserpina zur Uraufführung gebracht hat, wird das Orchester unter seiner Leitung im September beim Straßburger Festival Musica erneut ein Werk des Komponisten (Deus Passus)zu Gehör bringen. Ebenfalls im September debütiert er beim Orchestra Sinfonica della RAI Torino in Turin und Mailand mit einem Komponistenporträt zu Toshio Hosokawa. 2010 folgen eine Wiedereinladung beim Orchestre Philharmonique de Radio France, mit dem er im Théâtre du Châtelet Sondheims Little Night Music zur Aufführung bringen wird, sowie sein Debüt mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.
Die Oper spielt eine zentrale Rolle in Jonathan Stockhammers musikalischen Aktivitäten. Die Liste seiner Operndirigate, darunter Die Dreigroschenoper, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Sciarrinos Luci mie traditrici und zuletzt Monkey: Journey to the West von Damon Albarn, weist ihn als Dirigenten aus, der sowohl komplexe Partituren als auch besondere, spartenübergreifende Produktionen als willkommene Herausforderung begreift und meistert. Regelmäßiger Gast ist er seit 1998 an der Opéra de Lyon, wo er unter anderem die erfolgreiche französische Erstaufführung von Dusapins Faustus, The Last Night leitete. Dieses Werk dirigierte er auch am Théatre du Châtelet Paris und an der Philharmonie Essen. Die DVD-Fassung der Oper wurde mit den renommierten Preisen Victoire de la musique, Prix Choc und Prix François Reichenbach ausgezeichnet. Im Sommer 2008 war er beim New Zealand International Arts Festival zu Gast und leitete das New Zealand Symphony Orchestra in mehreren Aufführungen von Weills Die sieben Todsünden und Der Lindberghflug.
Neben Dirigaten der großen Orchesterliteratur der Klassik und Romantik sowie neuer Musik leitete er auch Produktionen, die sich den gängigen Kategorisierungen entziehen. Dazu gehören Greggery Peccary & OtherPersuasions, eine CD mit Werken von Frank Zappa mit dem Ensemble Modern, die 2003 bei RCA erschien und mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, sowie Konzerte und eine Einspielung des neuen Soundtracks zu Sergei Eisensteins Film Panzerkreuzer Potemkin von und mit den Pet Shop Boys. Die von ihm dirigierte Liveaufnahme The New Crystal Silence mit Chick Corea, Gary Burton und dem Sydney Symphony Orchestra erhielt 2009 einen Grammy.
Jonathan Stockhammer studierte zunächst Chinesisch und Politologie, ehe er sein Studium in Komposition und Dirigieren in Los Angeles, seiner Heimatstadt, aufnahm. Noch während des Studiums sprang er für eine Reihe von Konzerten beim Los Angeles Philharmonic Orchestra ein und wurde in der Folge eingeladen, dem Chefdirigenten Esa-Pekka Salonen zu assistieren. Mit Abschluss seiner Studien zog er nach Deutschland um und entwickelte enge künstlerische Beziehungen zu bekannten europäischen Ensembles wie Ensemble Modern, MusikFabrik und Ensemble Resonanz. Seine besondere Affinität zum ostasiatischen Raum (neben Englisch, Französisch und Deutsch spricht Jonathan Stockhammer Japanisch und Chinesisch) spiegelt sich unter anderem in einer engen Zusammenarbeit mit dem Komponisten Toshio Hosokawa.
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