
Jean Deroyer
Der 1979 in Frankreich geborene Dirigent Jean Deroyer wurde mit 15 Jahren am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris aufgenommen. Dort erhielt er gleich fünf erste Preise in den Fächern Dirigieren (in den Klassen von Janos Fürst und Zsolt Nagy), Harmonielehre, Fuge, Kontrapunkt und Analyse. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei David Robertson, Pascal Rophé, Peter Gülke, Jorma Panula und Mark Foster. Für die Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 wurde er zum Assistant Conductor des Ensemble intercontemporain ernannt; ausserdem gewann er einen von Kurt Masur organisierten Wettbewerb und war dessen Assistent beim Orchestre National de France.
Von 2000-2001 war Jean Deroyer Assistant Conductor beim Ensemble Orchestral de Paris unter der Leitung von John Nelson. Er arbeitete eng mit Dimitri Sitkovetsky und Janos Fürst zusammen und war gleichzeitig an mehreren Produktionen am Théâtre du Châtelet in Paris und am Théâtre de Caen beteiligt. 2004/05 war er Gastdirigent beim Ensemble intercontemporain anlässlich des Geburtstagskonzerts für Pierre Boulez an der Cité de la Musique. Er leitete das Israel Chamber Orchestra anlässlich der dortigen Biennale zeitgenössischer Musik sowie das Orchestre National d’Île-de-France mit einem Werk von Yan Maresz am Agora Festival. Im September 2005 dirigierte er die Aufführung von Le Chevalier imaginaire von Philippe Fénelon mit dem Ensemble intercontemporain, später auch mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France.
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