Sylvain Cambreling

Sylvain Cambreling

Sylvain Cambreling wurde 1948 in Amiens, Frankreich geboren. Seine Ausbildung erhielt er am Pariser Konservatorium. 1971 wurde er als Posaunist für das Orchestre Symphonique de Lyon und an die Opéra Nouveau Lyon verpflichtet; dort war er ab 1975 (bis 1981) stellvertretender Musikdirektor. 
 
1976 holte ihn Pierre Boulez als ständigen Gastdirigenten des Ensemble intercontemporain nach Paris. Er debütierte 1977 an der Opéra National de Paris mit Les Contes d‘Hoffmann, gleichzeitig folgten Einladungen zum Festival dei due Mondi in Spoleto, Italien, Glyndebourne Festival und zu den Salzburger Festspielen. 1981 wurde er Generalmusikdirektor des Théâtre de la Monnaie, wo Sylvain Cambreling während seiner zehnjährigen Tätigkeit 40 Neuinszenierungen musikalisch betreute. In dieser Zeit dirigierte er auch an der Pariser Oper, der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper. Neben seinem Wirken als Operndirigent arbeitet Sylvain Cambreling auch als Konzertdirigent. Mit mehr als 70 Opern- und über 400 Konzertwerken hat Sylvain Cambreling eines der größten Dirigier-Repertoires seiner Generation. 
 
Von September 1993 bis Juli 1997 war er Künstlerischer Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Seit September 1999 ist Sylvain Cambreling Chefdirigent des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg  und seit 1997 Erster Gastdirigent des Klangforum Wien.

2009 bekam Sylvain Cambreling den „ECHO Klassik" als Dirigent des Jahres für die Einspielung der Orchesterwerke Olivier Messiaens. Seit 2002 hat er an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz eine Professur für Dirigieren inne.