Otto Katzameier

Otto Katzameier, Bariton

Otto Katzameier studierte zunächst Querflöte, später Gesang in seiner Heimatstadt München. Seine wichtigsten Lehrer waren Hans Hotter und Josef Metternich, sowie Ilja Karapetrov in Sofia, Bulgarien. 
 
Bereits früh errang der junge Bassbariton Preise u.a. beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin, Meistersängerwettbewerb Nürnberg, Mozartwettbewerb Würzburg, Wettbewerb des Deutschen Musikrates Bonn, Hugo Wolf Wettbewerb Stuttgart. 
 
Sowohl mit seinen Konzertpartien wie Elias, Brahms Requiem, Verdi Requiem, Messias, Matthäuspassion, etc. als auch mit seinen Stammpartien im Mozart- und Rossinifach wie Don Giovanni, Leporello, Alfonso in Cosi fan Tutte, Alidoro in La Cenerentola, oder Mustafa in Italiana in Algeri, sowie Partien zeitgenössischer Werke wie der Titelpartie des Macbeth von Salvatore Sciarrino oder des Prospero in Un Re in Ascolto von Luciano Berio ist er Gast zahlreicher internationaler Bühnen und Konzertsäle in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Wien, Graz, Luzern, Rom, Madrid, Tel Aviv, Tokyo, New York, und bei Festivals wie Schwetzinger Festspiele, Musikfestspiele Luzern, Rheingau Festival, Steirischer Herbst, Biennale München, Spoleto Festival, Festival D’Automne Paris, Maggio Musicale Florenz, Lincoln-Center- Festival New York, Bregenzer Festspiele, etc. 
 
In der Spielzeit 2004/05 sang Katzameier im – ihm gewidmeten – Orchesterliederzyklus Quaderno di Strada in Graz, Wien, Madrid, Paris und Venedig unter der Leitung von Beat Furrer und Sylvain Cambreling. Eine CD-Einspielung dieses Werkes mit Otto Katzameier, Sylvain Cambreling und dem Klangforum Wien erscheint voraussichtlich im September 2005.