
Arnold Schönberg, Johann und Josef Schrammel,
Vinzenz Stelzmüller, Anton Strohmayer, Friedrich Cerha
— Schönberg und die Schrammelbrüder
Die süffigen, weinseligen Tänze und Gesänge der Brüder Johann und Josef Schrammel aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die bis zum heutigen Tag das Kernrepertoire der Heurigenmusiken in den Buschenschanken an den Stadträndern Wiens bilden, gehen eine erstaunlich schlüssige und homogene Verbindung mit dem „Pierrot lunaire“ und der „Serenade“ von Arnold Schönberg ein.
Abgerundet wird das Programm, welches das Klangforum Wien erstmals in der Spielzeit 2001/2002 präsentiert hat, durch eine Auswahl von Friedrich Cerhas abgründig-wienerischen Chansons, die das sinnlich fassbare musikalische Kontinuum in einer angeblich durch enorme Brüche und Sprünge fragmentierten Musikgeschichte eindrucks- und lustvoll vor Ohren führen.
Im September 2013 wird das Klangforum dieses Projekt wieder in sein Repertoire aufnehmen.
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Ohne Schiefertafeln vereinen sich hier die verschiedenen Wiener Schulen spaßig und lehrreich
(FAZ, 1.9.2001)
(FAZ, 1.9.2001)
„Arnold Schönberg und die Schrammelbrüder“ – wie das zusammenpasst, demonstrierte
das Klangforum Wien auf originelle Weise
(Die Presse, 20.2.2002)
(Die Presse, 20.2.2002)
Unerhört sinnliche und sinnstiftende Reisen in die Abgründe des Wienerischen
(Salzburger Volkszeitung, 20.5.2006)
(Salzburger Volkszeitung, 20.5.2006)
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Uraufführung
2.9.2001, Berlin, Konzerthaus Aufführung
30.10.2013, Kölner Philharmonie
