
Patrick Corillon/ Peter Ablinger, Georges Aperghis, Pierluigi Billone,
Franco Donatoni, Beat Furrer, Stefano Gervasoni, György Kurtag,
Bernhard Lang, Matthias Pintscher, Enno Poppe, Gerald Resch, Eric Satie,
Giacinto Scelsi, Vladimir Tarnopolski
— Oskar Serti geht ins Konzert. Warum?
Oskar Serti (Budapest, 1881 – Amsterdam, 1959), der meistgelesene ungarische Schriftsteller in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und ein begeisterter Freund der Musik, des Konzerts und des Konzertsaals, und Catherine de Sélys, die berühmteste Pianistin ihrer Zeit, sind die Zentralgestirne einer sechsstündigen Konzertnacht, in deren Verlauf die MusikerInnen des Klangforum Wien zwischen November und Dezember 2011 sämtliche Räume des Wiener Konzerthauses, der Luxemburger Philharmonie und der Philharmonie Köln zur Bühne gemacht haben.
Als Akteure, Geschichtenerzähler und Seelenführer fungieren in dieser Nacht nicht nur die Ensemblemitglieder, sondern auch das Konzerthauspersonal. Eine sehr direkte, persönliche Begegnung aller Mitwirkenden mit ihrem Publikum und der große Bogen eines ausgreifenden, aber durch die Vielfalt der szenischen und literarischen Ereignisse nie als lang empfundenen Musikprogramms, sind die Charakteristika dieses großen dramatischen Konzerts.
—
—
This was a programme rich in content and variety, well-constructed, superbly realised and thoroughly diverting
(Financial Times, 29.12.2011)
(Financial Times, 29.12.2011)
Genial erstunken und erlogen – Ein faszinierender Konzertabend rund um den fiktiven Literaten Oskar Serti
(Kölner Stadtanzeiger, 30.12.2011)
(Kölner Stadtanzeiger, 30.12.2011)
Eine „Nachdenklichkeit“ von Patrick Corillon brachte tatsächlich zum Nachdenken. Experiment rundum gelungen!
(European Cultural News, 29.12.2011)
(European Cultural News, 29.12.2011)
—
Uraufführung
5.11.2011, Wien Modern 