Das Klangforum Wien ist ein 1985 von Beat Furrer gegründetes Solistenensemble für zeitgenössische Musik.
Weltweite Konzerttätigkeit mit über 80 Aufführungen pro Saison führen das 24 Mitglieder zählende Ensemble durch Europa, die USA und Japan. Seit 1997 ist Sylvain Cambreling Erster Gastdirigent des Klangforum Wien. Das Klangforum Wien bestreitet einen eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus. Jedes Jahr vergibt das Ensemble Kompositionsaufträge an Komponisten, es spielt zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. Ehrenmitglieder des Klangforum Wien sind Friedrich Cerha, Sylvain Cambreling und Beat Furrer.

Geschichte

ab 2015


2015
15 neue Werke – Musiktheater-Aufführungen: Uraufführung El Publico von Mauricio Sotelo in der Oper Madrid, Luci mie traditrici von Salvatore Sciarrino in der Inszenierung von Achim Freyer bei den Wiener Festwochen – neues Projekt SCAN mit dem Komponisten Bernhard Lang und PPCM-Studierenden der Kunstuniversität Graz – Fortführung des Projekts ein tag und eine stunde in URBO KUNE mit 25-stündigen Konzerten in experimenteller Form im Wiener Konzerthaus, in Köln (Acht Brücken-Festival) und Amsterdam (Holland Festival) – Symposion beim Transart Festival in Brixen – Projekt Echotecture mit der Akademie der Bildenden Künste Wien – Uraufführung von Sciarrinos vollständigem Werk Carnaval 1-12 bei den Pollini Perspectives sowie in Stuttgart, Zürich und bei Wien modern – erstes Gastspiel in China im Rahmen des Internationalen Kompositionswettbewerbs Bai Chuan Award des Musikkonservatoriums Shanghai – Porträtkonzerte Aureliano Cattaneo bei der Biennale Venedig, Michael Pelzel beim Ultraschall-Festival Berlin, Ondrej Adámek bei Ars Nova Donaueschingen und Alberto Posadas in Wien – Gedenkkonzert für Gerard Mortier bei der Ruhrtriennale – Festivals: Märzmusik in Berlin, Biennale Zagreb, Huddersfield Contemporary Music Festival, Rainy Days Luxemburg, Parma, Porto und Gent – Zyklus Generationen im Wiener Konzerthaus – Wien Modern, Salzburger Festspiele, impuls-Festival Graz, Europäisches Forum Alpbach – Education Projekte: PPCM (Performance Practice in Contemporary Music) an der Kunstuniversität Graz, Projekt Nachbarn mit der Volksschule Am Hundsturm – Peter Jakober ist Preisträger des Erste Bank Kompositionspreises – CD-Neuerscheinung: Porträt Christian Mason

2005-2014


2014
18 neue Werke – Musiktheater-Aufführungen: Bluthaus von Georg Friedrich Haas bei den Wiener Festwochen und in Hamburg, Enno Poppes Testbatterie in acht Akten IQ in der Regie von Anna Viebrock in Berlin (MaerzMusik) –  Auftakt des Projekts ein tag und eine stunde in URBO KUNE, einer utopischen Stadt der Künste, mit Aufführungen an verschiedenen Orten in Wien, und der Kunstkolchose Mikulovice – Fortsetzung des Projekts Scelsi REVISITED mit Konzerten beim Aldeburgh Festival, in Darmstadt (Ferienkurse), Oslo (Ultima Festival), Bozen (Transart) und im Rahmen eines achtstündigen Symposions in Hellerau/Dresden – Uraufführungen von Beat Furrer und Aurelio Cattaneo in München (musica viva), sowie Salvatore Sciarrinos Carnaval 1-10 in Donaueschingen (Musiktage), 8 Uraufführungen bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik – Mitwirkung bei Pollini Perspectives an der Mailänder Scala – weitere Konzerte in Brüssel (Ars musica), Paris, Sion, Pannonhalma, Frankfurt und Wroclaw – Zyklus ImmigrantInnen im Wiener Konzerthaus – Konzerte und KlubNACHT bei Wien Modern, darunter ein Georg Friedrich Haas-Porträt – Galina Ustwolskaja-Porträtkonzert bei den Wiener Festwochen, Konzerte bei den Salzburger Festspielen und gemeinsam mit dem RSO beim Grazer musikprotokoll – Weiterführung der Education-Projekte sowie Zusammenarbeit mit den Wiener Musikschulen – Reinhard Fuchs ist Preisträger des Erste Bank Kompositionspreises – CD-Neuerscheinung: Erin Gee


2013
23 neue Werke – Scelsi REVISITED mit vier Auftragswerken (UA in Köln, Acht Brücken) – Enno Poppes Speicher sowie Georges Aperghis' Situations in Donaueschingen und Wien – Parole die Settembre von Aureliano Cattaneo mit der visuellen Installation von AROTIN & SERGHEI – Unirsi al cielo mit sechs neuen Werken junger KomponistInnen (Premio San Fedele) in Mailand und Graz – Written on Skin von George Benjamin unter der Leitung von Kent Nagano in Wien (Festwochen) und München (Opernfestspiele) – Zyklus Langstrecke im Wiener Konzerthaus – Eröffnungkonzert impuls 2013 in Graz mit vier neuen Werken – konzertante Aufführung von Bruno Madernas Satyricon im Theater an der Wien – zwei Auftritte bei den Salzburger Festspielen sowie Konzerte in: Paris, Toulouse, Berlin, Pannonhalma, Brugge, Brixen u.a. – WIEN MODERN KlubNÄCHTE – Education-Projekte: PPCM – Jugend gibt junge Musik mit dem Wiener Musikschulen – Pure Percussion bei der KinderuniKunst – Der Kaiser von Atlantis - Bernd Richard Deutsch ist Preisträger des Erste Bank Kompositionspreises - CD Neuerscheinungen: VORWÄRTS I RÜCKWÄRTS CD/DVD Box – Bernhard Lang – Monadologie XII CD/LP


2012

17 neue Werke – Musiktheater Uraufführungen: Andrea Molino Three Mile Island in Karlsruhe und Rom – Enno Poppe IQ (Inszenierung von Anna Viebrock) in Schwetzingen – Claudio Monteverdi/ Philippe Boesmans Poppea e Nerone am Teatro Real, Madrid – Konzerte in: Tokyo, Buenos Aires, Oslo, Hamburg, Köln, Luzern, Krakau, Mailand, Madrid – Zyklus europa, GLOBAL im Wiener Konzerthaus – Wien Modern, Eröffnungskonzert mit Olga Neuwirths Hommage à Klaus Nomi – zwei Auftritte bei den Salzburger Festspielen sowie Konzerte in: Alpbach, Graz, Bludenz, Linz (Brucknerfest), Graz (Musikprotokoll), Schwaz (Klangspuren) – Education-Projekte: Professur an der Kunstuniversität Graz (Studium PPCM) – Zwei Schulprojekte Kinder komponieren, – Percussion-Workshop für Jugendliche - Beat Furrer ist Preisträger des Erste Bank Kompositionspreises - CD Neuerscheinungen: Aperghis – Rihm – Resch – Sciarrino


2011

18 neue Werke – Projekt Oskar Serti geht ins Konzert! Warum? in der Regie von Markus Kupferblum in Wien, Luxembourg und Köln – 3 Aufführungen von Giorgio Battistellis Der Präparator beim Festival Out of Control in Wien – Benjamin Britten The Rape of Lucretia mit Angelika Kirchschlager im Theater an der Wien – Wüstenbuch von Beat Furrer bei den Wiener Festwochen – Konzertante Aufführung von Salvatore Sciarrinos Macbeth bei den Salzburger Festspielen – 3 Konzerte bei Festliche Tage alter Musik im Theater an der Wien – Zyklus IKONEN mit 7 Konzerten im Wiener Konzerthaus – 3 Konzerte im Rahmen von WIEN MODERN – impuls Graz – musikprotokoll beim steirischen herbst – Klangspuren Schwaz – Salzburg Biennale – Bregenzer Festspiele – Ehrung Friedrich Cerha zum 80. Geburtstag in Wien und Salzburg – weiters Konzerte in: Amsterdam, Athen, Belgrad, Berlin, Köln, Krakau, Linz, Mürzzuschlag, Triest, Vill und Weimar – Unterrichtstätigkeit an der Kunstuniversität Graz (Studium PPCM) und bei der Sommerakademie Mürzzuschlag – der aus Finnland stammende Pianist Joonas Ahonen wird neues Mitglied des Ensembles – Gerald Resch ist Preisträger des Erste Bank Kompositionspreises 2011 - CDs: Joanna Wozny, Friedrich Cerha, beide bei KAIROS


2010
19 Neue Werke – Uraufführung der Oper Die Besessenen  von Johannes Kalitzke im Theater an der Wien – Uraufführung der Oper Wüstenbuch von Beat Furrer in der Regie von Christoph Marthaler in Basel und  Berlin bei MärzMusik – Uraufführung der Oper Les Boulingrin von Georges Aperghis in der Inszenierung von Jérome Deschamps  in der Opéra Comique in Paris – Auftritte in Amsterdam – Kiel – Witten – Parma – Krakau – Alicante – Darmstadt – Strasbourg – Eppan – Prag – Porto – Salzburg – Arcana Festival St. Gallen/Gesäuse – Triest  – Salzburger Festspiele – Festival Pannonhalma –  Wien Modern – Sommerakademie isa Mürzzuschlag – Teilnahme an den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt – Konzertzyklus Schluss mit traurig im Wiener Konzerthaus – erstmalige Auflage eines Spontanzyklus Schluss mit traurig 2 mit 7 Konzerten für 2011 –  Professur an der Kunstuniversität Graz – Joanna Wozny ist Preisträgerin des Erste Bank Kompositionsauftrages. CD: Bernhard Lang


2009
25-Jahre Klangforum Wien – 25 Neue Werke an 25 KomponistInnen – 27 Stunden-Fest – Uraufführung der Oper Yvonne von Philippe Boesmans, in der Inszenierung von Luc Bondy in Paris, Folgeaufführung bei den Wiener Festwochen – Die Dreigroschenoper von Kurt Weill in Hamburg, London, Paris und WienKammeroper Die große Bäckereiattacke bei Out of Control 2009  in Wien – Progetto Pollini in Köln, Mailand und Paris – Reise nach New York mit drei Auftritten darunter free radicals im Lincoln Center – Spanien Tournee – Brüssel – Hamburg – Venedig  – Berlin – Krakau – Brixen – Parma – Belgrad – Amsterdam - Symposion Tonlagen in Dresden – Zyklus ;">VORWÄRTS | RÜCKWÄRTS im Wiener Konzerthaus – Salzburger Festspiele – Wien Modern – Impuls und Musikprotokoll Graz – Festival 4020 Linz – Feldkirch – das Klangforum Wien erhält eine Professur an der Kunstuniversität Graz – Bernhard Lang ist Preisträger des Erste Bank Kompositionsauftrages. CDs: Helmut Lachenmann - Olga Neuwirth


2008
Uraufführung von Melancholia, Musiktheater von Georg Friedrich Haas, Opéra National de Paris, danach beim steierischen herbst – Ensembliade mit dem Ensemble Modern und dem Ensemble Intercontemporain sowie Müll von Dror Feiler bei den Donaueschinger Musiktagen – Jakob Lenz, Musiktheater von Wolfgang Rihm in der Inszenierung von Frank Castorf bei den Wiener Festwochen – Luci mie Traditrici von Salvatore Sciarrino in der Inszenierung von Rebecca Horn bei den Salzburger Festspielen und im Theater an der Wien – The rape of Lucretia von Benjamin Britten, Philharmonie Köln und Wiener Konzerthaus – Witten – Stockholm – Basel – München – Huddersfield – Zyklus Die 7 Todsünden der Neuen Musik im Wiener Konzerthaus – Salzburger Festspiele – Wien Modern – Interdisziplinäres Schulprojekt zu Jakob Lenz (13 Schulklassen) – Volksschulprojekt Kinder komponieren – CDs: K. Lang, G.


2007
Uraufführung von Sauser aus Italien mit Werken von Giacinto Scelsi in der Regie von Christoph Marthaler bei den Salzburger Festspielen sowie der Ruhrtriennale – Oper Da Gelo a Gelo von Salvatore Sciarrino an der Opéra Nacional de Paris – free radicals, Musik und Film in verdichteter Form, in Kooperation mit Amour Fou Film Vienna, La Biennale di Venezia – FAMA beim Holland Festival und im Stanislavsky Music Theatre, Moskau – Portugaltournee – Musiktriennale Köln – Ars Musica, Brüssel – Warsaw Autumn Festival – Zyklus Aliens im Wiener Konzerthaus – Mozartwoche im Mozarteum, Salzburg – Projekt Out of Control 2007, Museumsquartier – Abschlusskonzert Impuls 2007, Graz – Wiener Festwochen – Impulstanz, Semperdepot – Wien Modern. CDs: Gander, Feiler, O. Neuwirth – Virginie Tarrete (Harfe) und Oliviér Vivarés (Klarinette) werden Mitglieder


2006
I hate Mozart, Musiktheater von Bernhard Lang und Michael Sturminger im Theater an der Wien im Rahmen des Mozartjahres – La passion de Simone von Kaija Saariaho, inszeniert von Peter Sellers für die Wiener Festwochen – Theater der Wiederholungen von Bernhard Lang an der Opéra Nacional de Paris – La philosophie dans le labyrinthe von Aureliano Cattaneo bei der Münchner Biennale – FAMA in der Opera National de Paris und bei der Biennale di Venezia – Ensemble in Residence der Biennale di Venezia -– Budapest Autumn Festival – Territory Festival, Moskau – Zyklus Monumente im Wiener Konzerthaus – Salzburger Festspiele u.a. mit Symposion auf der Perner Insel (Abschiedskonzert für Peter Ruzicka) – Progetto Pollini bei Wien Modern – Studio für Neue Musik, jährliche Vorlesungen an der Musikuniversität Graz – CDs: Furrer, Zender, Mitterer, B. Lang


2005
Uraufführung von FAMA, Hörtheater für großes Ensemble von Beat Furrer in der szenischen Einrichtung von Christoph Marthaler bei den Donaueschinger Musiktagen – Spanientournee (Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla) – Japantournee (Tokyo, Takefu) – Wittener Tage für neue Kammermusik – Impuls, Kompositionswettbewerb, Abschlusskonzert in Graz – Wolf an der Opéra Paris – Symposion bei Transart – Köln - Berlin – Stuttgart – Ars Musica, Brüssel – Agora Festival, Paris – Philharmonie Luxembourg – Zyklus Fluchtpunkte im Wiener Konzerthaus – Salzburger Festspiele – Forum Alpbach – Musikprotokoll Graz – steirischer Herbst – Wien Modern – CDs: Poppe, Sciarrino, Schurig

 

1995-2004


2004
27 Stunden Eröffnungsfest des neuen Klangforum-Hauses in der Diehlgasse 51 (12 UA junger Komponisten). Dreijahresvertrag mit der Opéra National de Paris – Anton Webern Fest (Gesamtwerk) unter der Leitung von Friedrich Cerha und Sylvain Cambreling bei den Wiener Festwochen – Berenice, Musiktheater von Johannes Maria Staud bei der Münchner Biennale sowie bei den Berliner Festspielen – Wolf von Alain Platel in Amsterdam, Zürich, Avignon, London, Wien – netzzeit Projekt Out of Control im Museumsquartier – Zyklus Feste feiern im Wiener Konzerthaus – Ars Musica, Brüssel – Huddersfield Contemporary Music Festival – Biennale Venedig – Autumn Festival Budapest –Berliner Festspiele – Klangspuren Schwaz – Wien Modern – steirischer herbst – CDs: Gadenstätter, Jarrell – Anders Nyqvist (Trompete) wird Mitglied


2003

Internationale Präsenz: Stuttgart, Eclat-Festival – Montreal, Societé de musique contemporaine du Québec – Projekt von Andrea Molino über die Todesstrafe, Those who speak in a faint voice in Mailand und New York – Wolf, ein szenisches Projekt von Alain Platel bei der Ruhr-Triennale in Duisburg sowie in Berlin, Avignon, Gent, London, Brüssel und Amsterdam – Witten, Tage für Neue Kammermusik – Saarbrücken – Projekte in Österreich: Uraufführung von Drift von Wolfgang Suppan in einer konzertanten und einer choreographierten Version von Rose Breuss – vier Konzerte bei Graz 2003, Kulturhauptstadt Europas – Festival 4020 Linz – Wiener Festwochen – Bregenzer Festspiele – Salzburger Festspiele – Musiktheateraufführungen: Georg Friedrich Haas Die schöne Wunde bei den Bregenzer Festspielen – Bernhard Langs Das Theater der Wiederholungen sowie Olga Neuwirths Lost Highway beim steirischen herbst 2003 – CDs: Eötvös, Mochizuki, Staud – Krassimir Sterev (Akkordeon) wird Mitglied


2002
Internationale Auftritte: Musiktheaterprojekt in vain – Reproduktion verboten mit Anna Viebrock am Zürcher Schauspielhaus – Pollini-Projekt in Paris (mit Brian Ferneyhoughs The Doctrine of Similarity) – Eröffnung des neuen Austrian Cultural Forum in New York City am 18. April – Gebirgskriegsprojekt von George Lopez für die Ruhr-Triennale; dort auch Wiederaufnahme der Salzburger Produktion von Pierrot Lunaire/Quatuor pour la fin du temps von Marthaler/Viebrock – Konzert zur Eröffnungssaison des Konzerthauses Dortmund – Konzertprojekt mit der Fanfare Cioçarlia in Berlin – Gastauftritte in Brügge, Dijon u. a. – Projekte in Österreich: Geburtstagskonzert für Hans Landesmann im Wiener Konzerthaus – Projekt Black Friday im Radiokulturhaus, Konzerthaus und Porgy & Bess mit live gespielter und remixter Musik von Beat Furrer und Bernhard Lang – Klangtheater As I Crossed a Bridge of Dreams von Eötvös im Wiener Konzerthaus – Oper Drei Schwestern von Eötvös bei den Wiener Festwochen – Hommage an Helmut Lachenmann bei den Salzburger Festspielen – Oper Macbeth von Salvatore Sciarrino in Graz – Projekt Klangwege 2003 gemeinsam mit der Musikuniversität Graz – Symposion-Wiederaufnahme in Wien – Neuer Abozyklus Wozu Musik – Sieben Antworten? ist erstmals nahezu ausverkauft (500 Abonnenten) – CD-Erscheinungen: Haas, Neuwirth, Billone


2001
Konzerte in Ravensburg, Köln, Madrid, Wiesbaden, Bonn, Berlin (u. a. mit Jost Meiers Jandl-Zyklus An diesen sonnigen Tagen sowie einem Schönberg-/Schrammelprogramm; auch beim Musikmonat Basel), Luzern, Boswil, in Takefu (Japan), Huddersfield – Vivace, Projekt von Beverly Blankenship mit netzzeit im Schauspielhaus Wien – Auftritte bei den Hörgängen, der Langen Nacht der IGNM, den Wiener Festwochen (ÖEA der Oper Gute Miene, böses Spiel von Karl Wieland Kurz), den Salzburger Festspielen/Zeitfluss, den Klangspuren Schwaz, den Tagen für Zeitgemäße Musik Bludenz und dem musikprotokoll – erstmals Projekt Symposion gemeinsam mit netzzeit im Wiener MuseumsQuartier/Halle E (Neue Musik im Liegen auf Futons, dazwischen Wein und Speisen) – CD-Produktionen: Neuwirth, Zender, Grisey, Scelsi, Sciarrino, Lachenmann, Misato Mochizuki – Giovanna Reitano (Harfe) und Gerald Preinfalk (Saxophon) werden Mitglieder


2000

Spanien-Tournee (Sevilla, Granada, Madrid, Santiago de Compostela) – weiters Auftritte in Hamburg, Saarbrücken, Regensburg, Darmstadt, Luzern, Parma, bei der Expo 2000 in Hannover, beim WDR in Köln (UA von G. F. Haas in vain für 24 Instrumentalisten) – Sciarrinos Oper Luci mie traditrici in Lissabon und Paris – Konzerte in Österreich u. a.: in Bregenz, bei den Salzburger Festspielen (Porträtkonzerte Gerd Kühr), bei der Langen Nacht der IGNM im Konzerthaus (mit UAs von Oskar Aichinger, Dirk D’Ase und Olga Neuwirth) – UA von Wolfram Schurigs Augenmaß beim musikprotokoll – UA von The Long Rain (Musik: Olga Neuwirth; Film: Michael Kreihsl) beim steirischen herbst – Peter Eötvös Klangtheater As I Crossed a Bridge of Dreams gemeinsam mit der Gruppe netzzeit im Wiener Schauspielhaus Wien – Stodt aus Staa von Christian Muthspiel mit Kurt Ostbahn und dem Klangforum Wien im Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz – Zyklus im Konzerthaus steht unter dem Programmtitel 100 Jahre Neue Musik – Film und Musik im Konzerthaus (Martin Matalon: Musik zum Film Metropolis) – Internationaler Kompositionsworkshop in Wien – CD-Produktionen: Peter Eötvös, Bernhard Lang, Peter Ablinger, Salvatore Sciarrino


1999

Porträtkonzert Ernst Krenek in Wien – Konzertante Aufführung von Friedrich Cerhas Bühnenwerk Netzwerk bei den Wiener Festwochen – Uraufführung von Olga Neuwirths Musiktheater Bählamms Fest bei den Wiener Festwochen – Peter Eötvös-Projekt in Wien, Basel und Stuttgart – Robert Suter-Geburtstagskonzert in Wien – bei den Salzburger Festspielen UA von Luciano Berios für das Klangforum Wien geschriebener Oper (Azione musicale) Cronaca del Luogo sowie Konzertverpflichtungen (Progetto Pollini) – Festkonzert 100 Jahre Grazer Oper – weitere Konzerte in Österreich u. a. beim musikprotokoll, den Hörgängen sowie bei wien modern – Wiederaufnahme von La Vie Parisienne von Offenbach in Berlin – Auftritte bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, in Weimar, Bremen und beim Komponistenforum Boswil – CDs mit Werken von Furrer, Scelsi, Rihm, Neidhöfer, Lopez, Gadenstätter; erste CD-Produktion beim Label KAIROS: Hans Zender: Schuberts Winterreise – Vera Fischer (Flöte) wird Mitglied – Sven Hartberger übernimmt im November die Leitung des Klangforum Wien


1998
Internationale Engagements unter anderem in Sevilla, Berlin, Köln, Brüssel, Zürich, Wiesbaden, Budapest, Brüssel, Lissabon, beim Schleswig-Holstein Musikfestival sowie bei Octobre en Normandie – La Vie Parisienne von Jacques Offenbach in einer Bearbeitung von Sylvain Cambreling und Christoph Marthaler am Wiener Burgtheater, an der Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz in Berlin und an der Oper Bonn sowie CD-Produktion – weiters CD-Aufnahmen mit Kompositionen von Barraqué, Scelsi, Mundry, Lachenmann – Porträtkonzert und CD Georg Friedrich Haas beim ORF in Wien – weitere Konzerte in Österreich u. a. beim Schönberg Festival in Wien, der Langen Nacht der IGNM im Wiener Konzerthaus (die Dirigentin Dominique My leitet erstmals das Klangforum), beim Osterklang, bei den Klangspuren Schwaz, beim musikprotokoll, bei den Bregenzer Festspielen (Konzert sowie Wiederaufnahme von Nacht von G. F. Haas; weitere Aufführungen bei wien modern) und den Salzburger Festspielen (u. a. Porträtkonzert Olga Neuwirth) – Internationaler Komponistenworkshop im Arnold Schönberg Center

1997
Porträtkonzerte Gösta Neuwirth in Berlin und Graz – Auftritte in Rom, New York, Moskau, St. Petersburg (Festival Petersburger Frühling mit Österreich-Schwerpunkt), Bielefeld, bei der Biennale Neue Musik, Hannover, in der Tonhalle Zürich, im Centre Pompidou, Paris, bei den Bregenzer Festspielen, den Salzburger Festspielen und dem Zeitfluss Festival (u. a. Portraitkonzert Karlheinz Essl), beim Schleswig Holstein Festival, dem musikprotokoll in Graz (u. a. Festakt 30 Jahre musikprotokoll), in Krems, bei den Tagen für zeitgemäße Musik Bludenz sowie bei wien modern – Japantournee (Tokio, Osaka; Akiyoshidai-Festival, Thema: Österreich 1897–1997) – Sophie Schafleitner (Violine) wird Mitglied


1996

Klangforum Festival im Odeon mit Werken von Michael Jarrell, Heinz Holliger, Isabel Mundry, Wener Dafeldecker, Hanspeter Kyburz, Björn Wilker, Wolfram Schurig, Jürg Wyttenbach und Burkhard Stangl – Geburtstagskonzert Friedrich Cerha und György Kurtág im Wiener Konzerthaus – internationale Auftritte unter anderem in Berlin, Sevilla, Genf, Zürich, Luzern, Stuttgart, Oslo, Venedig, Antwerpen, Schleswig Holstein, Saarbrücken, Hombroich, Jerusalem und Witten – Konzerte im Inland bei den Hörgängen, dem IGNM Festival Wien, dem Grazer musikprotokoll, Brucknerfest Linz, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum (Cerha Portrait), den Bregenzer Festspielen (UA von Georg Friedrich Haas‘ Nacht) - bei den Salzburger Festspielen Konzerte sowie Musiktheater: Schönbergs Pierrot Lunaire und Messiaens Quatuor pour la fin du temps in einer Produktion von Christoph Marthaler und Anna Viebrock – Sasa Dragovic (Trompete) und Andrew Jezek (Viola) werden Ensemblemitglieder


1995
Das Jubiläum Zehn Jahre Klangforum Wien wird mit speziellen Projekten im Wiener Konzerthaus, in Graz und Witten gefeiert – Festival Französische Streifzüge im Wiener Konzerthaus mit Werken von Jean Barraqué, Pierre Boulez, Tristan Murail, Olivier Messiaen und Maurice Ravel; neben Jürg Wyttenbach und Beat Furrer dirigiert (erstmals) Sylvain Cambreling das Klangforum Wien – Porträt Olga Neuwirth in Bremen (Bremer Podium) – turned matters – into sound in der Kunst.Halle.Krems – Zemlinsky-Projekt im Salzburger Mozarteum – weitere Auftritte in Schaffhausen, Brüssel, Ferrara, Berlin, Gotha, Jena, Leipzig, Magdeburg, Straßburg, Frankfurt, Bludenz, Donaueschingen, Witten, Essen, Royaumont, Mailand, Warschau, Zürich, Stuttgart, Triest, Huddersfield, Reggio Emilia, Prag, bei den Bregenzer Festspielen, bei Zeitfluss/Salzburger Festspiele, beim musikprotokoll und der Biennale in Venedig – Lorelei Dowling (Fagott) und Markus Deuter (Oboe) werden Ensemblemitglieder

1985-1994


1994
78 Konzerte international – Varèse-Festival (Leitung: Arturo Tamayo; Klosterneuburg (Schömerhaus), Wien, Graz, Bratislava) – Konzert im Centre Georges Pompidou – Festkonzert zum 75. Geburtstag von Roman Haubenstrock-Ramati – Projekt Zweite Wiener Schule mit Friedrich Cerha – Komponistenseminar "Mouvements – Komposition und Interpretation" in Wien mit Sylvano Bussotti, Peter Eötvös, und Helmut Lachenmann als Dozenten – Österreichische Erstaufführung von Zenders Schuberts Winterreise bei den Wiener Festwochen; Tournee: Wiesbaden, Berlin und Amsterdam – drei Konzerte bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik – Salzburger Festspiele/Internationale Sommerakademie Mozarteum: Mauricio Kagel dirigiert erstmals das Klangforum Wien – Zwei Konzerte bei den Bregenzer Festspielen – Internationale Musikfestwochen Luzern – Warschauer Herbst – steirischer herbst – Züricher Tage für Neue Musik – Tage für Neue Musik Stuttgart – Premio musicale Città di Trieste – wien modern: Furrer, Rihm, Feldman – Huddersfield Festival: Debut von H. K. Gruber als Dirigent des Klangforum Wien – Ensemblemitglieder werden Bernhard Zachhuber (Klarinette), Dimitrios Polisoidis (Viola) und Marino Formenti (Klavier)


1993
Über 60 Auftritte im In- und Ausland – Projekt Klangnetze im Konzerthaus – Konzerte in Cuenca/Spanien, Barcelona, Venedig (Biennale), Stuttgart (Kammertheater), Rom (Nuovi Spazi Musicali), Salzburg (Zeitfluss/Salzburger Festspiele), Frankfurt (Alte Oper), Graz (musikprotokoll; erste Zusammenarbeit mit Arturo Tamayo beim Festival Farben der Seele), Bologna, Triest, Lugano, Berlin (Insel Musik) – Uraufführung von Olga Neuwirhts Lonicera Caprifolium – Österreichische Erstaufführung von George Lopez‘ Blue Cliffs – Scelsi-Tournee: Brucknerfest Linz, Tage für Neue Musik Bludenz, Graz und Bratislava – Zender-Tournee: Hans Zender dirigiert erstmals das Klangforum Wien, in Bratislava, Wien und Brüssel; Werke von Boulez, Essl, Zimmermann und Zender – Johannes Kalitze debütiert am Pult des Klangforum Wien im Konzerthaus (mit Stücken von Lachenmann, Billone und Kalitzke) – Christoph Walder und Björn Wilker werden Mitglieder des Klangforum Wien


1992

22 Konzerte im In- und Ausland – ab August leitet Peter Oswald das Klangforum Wien; die Grundlagen für ein ganzjährig und international operierendes Solistenensemble werden geschaffen – Ur- bzw. österreichische Erstaufführungen von Werken Wolfgang Rihms anlässlich der Kocherscheidt-Ausstellung in der Secession – Gastspiel in Budapest – Mitwirkung bei den Graben Festtagen unter dem Motto Entartete Musik mit Werken von Toch, Krenek, Schulhoff, Eisler, Schmidt, Hindemith, David und Webern) – drei Konzerte bei wien modern (Kühr, Schwertsik, Henze) – Gastspiel in Duisburg mit Stücken von Cerha, Apostel, Ligeti, Schreker, Essl, Haubenstock-Ramati, Winkler, Furrer, Webern, Schönberg, Stankovski, Gadenstätter, Neuwirth, Schurig, Haas, Ligeti, Ablinger und Herndler – Florian Müller (Klavier) wird Ensemblemitglied


1991
20 Konzertauftritte und zwei Opernproduktionen (Beat Furrer, Olga Neuwirth) – Das Klangforum Wien konstituiert sich als Verein mit Roman Haubenstock-Ramati und Beat Furrer als Präsidenten – Spanien-Debut in Madrid – Ensembledebüt von Eva Zwicker (später Furrer, Flöte) – Konzertante Aufführung von Furrers Oper Die Blinden bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik; Mitschnitt erscheint auf CD – zwei Operneinakter von Olga Neuwirth/Elfriede Jelinek (Körperliche Veränderungen/Der Wald) bei den Wiener Festwochen


1990

16 Konzertauftritte in der Secession und im Konzerthaus, in diesem ab der Saison 1990/91 eigener Zyklus – Uraufführung von Beaubourg Musique von Haubenstock-Ramati – erstmals Aufführungen von Gerhard E. Winkler, Christoph Herndler, Roland Faber und Mathias Spahlinger – Guillermo Büchler (Violine), Roberto Fabbricciani (Flöte), Lucas Fels (Violoncello), Ernesto Molinari (Klarinette), Philippe Racine (Flöte) und Marcus Weiss (Saxophon) spielen u. a. Werke von Mauricio Sotelo, Peter Böhm und Luigi Nono – Gastspiel in Erlangen Ensembledebüt von Andreas Lindenbaum (Violoncello), Dimitrios Polisoidis (Viola) und Andreas Eberle (Posaune) – Primavera Gruber ist seit Juni Managerin des Klangforum Wien


1989

Der Name „Klangforum Wien" steht erstmals auf einem Programmzettel, am 30. Jänner 1989; bei diesem Konzert debütieren Annette Bik (Violine) sowie Donna Wagner (Klarinette) und Reinhold Brunner (Klarinette) – Konzerte in der Secession, im Schubert- und im Brahmssaal des Wiener Konzerthauses sowie im Odeon – Musikfest für Roman Haubenstock-Ramati am 27. Februar – Der Magische Klang – ein Fest für Giacinto Scelsi beim musikprotokoll in Graz – Debüts von Gundelind Micko (nunmehr Jäch-Micko, Violine) und von Benedikt Leitner (Violoncello)


1988
Fünf Konzerte in der Wiener Secession, eines im Theater Gruppe 80 – Lukas Schiske debutiert in einem Schlagzeug-Programm mit Stücken von Essl, Liberda, Richard, Cage und Haubenstock-Ramati – Marcus Weiss spielt erstmals ein Stück von Mauricio Sotelo für Saxophon solo – Sylvie Lacroix (Flöte) debütiert – in Karlheinz Stockhausens Kreuzspiel Dezember debütiert Marian Vasile (Oboe)


1987
Insgesamt neun Konzerte, sämtliche in der Wiener Secession – für das Konzert am 18. Juni holt man kurzerhand Musiker des in Wien gastierenden Chamber Orchestra of Europe hinzu, die begeistert bei Octandre von Edgard Varèse und Palimpsest von Iannis Xenakis mitspielen – Werke folgender weiterer Komponisten gelangen in diesem Jahr zur Aufführung: Ablinger, Berio, Birtwistle/de Machaut, Delz, Furrer, Glaus, Globokar, Haubenstock-Ramati, Hölderle, Huber, Ibarrondo, Juon, Kagel, Lachenmann, Lehmann, Liberda, Ligeti, Nono, Roque d’Alsina, Scelsi, Sciarrino, Strawinsky, Tower, Varèse, White, Wildberger, Xenakis – Ensembledebüts von Lila Brown (Viola), Uli Fussenegger (Kontrabass) und Marcus Weiss (Saxophon)


1986
Erstmals ist die Wiener Secession Auftrittsort: Am 21. März am Programm: Werke von George Crumb, Roman Haubenstock-Ramati, Beat Furrer und Kazuo Fukushima – zwei weitere Konzerte im Palais Palffy – ein Konzert im Rahmen der Schweizer Musiktage im Schubertsaal des Konzerthauses


1985

Im März konstituierende Versammlung und Programmdiskussion – erstes Konzert der sogenannten „Société de l’Art Acoustique" am 13. Juni im Palais Liechtenstein; am Programm: Bagatellen für Bläserquintett von György Ligeti, Traktat von Peter Ablinger, Limericks von Pawel Szymanski, Rest zweier tragischer Szenen von Bruno Liberda sowie Music for Mallets von Beat Furrer; Ausführende: Alexandra Bachtiar und Florian Kitt (Violoncello), Christiane Hellmann (Flöte), Nancy Wu (Violine) und das Mallet-Trio – zweites Konzert am 8. Oktober im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses mit Werken von Szymanski, Varèse, Furrer, Haubenstock-Ramati und Birtwistle; mitwirkend u. a.: Anne Tedards (Sopran), Dieter Flury (Flöte), Mathias Dulack (Violoncello), Christian Ofenbauer (Cembalo), Ernst Reiter (Klarinette) – am 14. November erklingt im Palais Liechtenstein Musik von Liberda, Berg, Webern, Debussy und Feldman; am 12. Dezember ebenda Scelsi, Furrer, Huber, Messiaen und Feldman

 

Das Klangforum Wien ist ein 1985 von Beat Furrer gegründetes Solistenensemble für zeitgenössische Musik.
Weltweite Konzerttätigkeit mit über 80 Aufführungen pro Saison führen das 24 Mitglieder zählende Ensemble durch Europa, die USA und Japan. Seit 1997 ist Sylvain Cambreling Erster Gastdirigent des Klangforum Wien. Das Klangforum Wien bestreitet einen eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus. Jedes Jahr vergibt das Ensemble Kompositionsaufträge an Komponisten, es spielt zahlreiche Ur- und Erstaufführungen. Ehrenmitglieder des Klangforum Wien sind Friedrich Cerha, Sylvain Cambreling und Beat Furrer.

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