Lorelei Dowling, Fagott

Lorelei Dowling studierte bei John Cran und Gordon Skinner und machte ihr Diplom am State Conservatory of Music in Sydney. Es folgten Studien am Conservatoire de Musique de Genève (bei Roger Birnsting und Kim Walker), außerdem am Centre de Musique Ancienne du Genève (Barock-Fagott und Cembalo).

1989 wurde sie mit dem „Premier Prix de Virtuosité” ausgezeichnet und war Finalistin des Wettbewerbs „Australian Young Performer of the Year 1992”. Sie war Solo-Fagottistin des Sydney Symphony Orchestra sowie Mitglied des Frauen-Fagott-Quartetts Queens of Night. Lorelei musizierte mit zahlreichen Orchestern: Australian Opera & Ballett Orchestra, Orchestra Gulbenkian (Lissabon), Orchestre de Lausanne, L' Orchestre de la Suisse Romande, Stuttgarter Kammerorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Ensemble Wiener Collage, Esbjerg Ensemble, Ensemble Modern, musikFabrik, Bilkent Universitätsorchester (Ankara).

Pierluigi Billone, Elena Kats-Chernin und Mark Andre widmeten Lorelei ihre Kompositionen. Über ihre Interpretation von Berios Sequenza XII im Jänner 2007 im Wiener Konzerthaus schrieb die Wiener Zeitung: „Den musikalisch stärksten Auftritt hatte Fagottistin Lorelei Dowling. Sie zeigte, was mit perfekter Zirkularatmung möglich ist: der unendliche Fagott-Ton. Eine kraftvolle Performance."

Lorelei hielt Vorlesungen über Fagott und Neue Musik an der Manhattan School of Music, an der Oporto School of Music (Portugal), bei der Biennale in Venedig, am Moskauer Konservatorium, am IDRS Ithaca (USA) und am Birmingham Conservatoire sowie am Royal Northern College of Music, Manchester. Sie war 2010 internationale Gastfagottistin der British Double Reed Society. Im gleichen Jahr gründete sie das Duo HONK für Fagott/Kontraforte und DJ.

Lorelei Dowling ist seit 1995 Residenzmitglied des Klangforum Wien.

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