Albert Mayr für das Klangforum Wien, 2017

Jedes Jahr lädt das Klangforum Wien eine/n KünstlerIn ein, an der optischen Gestaltung der Zyklus–Publikationen mitzuwirken. Für den Konzertzyklus 2017/18 grenz.wert fiel die Wahl auf Albert Mayr, bildender Künstler und unter dem Namen „Jonny Hawaii” auch als Performer und (Noise–)Musiker aktiv.

Albert Mayr hat die Begriffskombination grenz.wert genützt, um eine Reihe seiner Arbeiten fortzusetzen – Objektsammlungen in „Schaukästen”. In akribischer Kleinarbeit sammelt er Gegenstände – Büroklammern, Erdnüsse oder die Umrisse von Trinkgläsern etwa – und stellt sie nach einem Bearbeitunsprozess in seiner eigenen Interpretation des klassischen Schaukastens bzw. Herbariums aus. In weniger systematischen Arbeiten lässt sich Albert Mayr von seinem Sammelsurium zu „Gemälden” inspirieren und stellt damit Landschaften oder Skylines zusammen.
Im Proberaum des Klangforum Wien wurde er neuer Objekte fündig. Angetan von der Vielfalt an Percussion–Sticks, hat er diese gesammelt, geordnet und schließlich fotografisch „vermessen”.

Wir haben Albert Mayr in seinem Atelier in Wien besucht und dabei neben genannten Sammlungen weitere spannende Werke wie Hosentaschenkunst („Pocket Paintings”) und Video– und Klanginstallation entdeckt.

 



how to play a painting, Johnny Hawaii live at Frawn Tails, Athen, 2013
© Albert Mayr für das Klangforum Wien, 2017
© Albert Mayr für das Klangforum Wien, 2017
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